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Umfrage: AfD liegt in östlichen Bundesländern auf Platz eins

BERLIN. Die Alternative für Deutschland hat in den östlichen Bundesländern die CDU in einer Umfrage überholt und wäre im Fall der Wahl stärkste politische Kraft in der Region. Bei der Sonntagsfrage erreichte die AfD dort 27 Prozent, wie eine Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag von ARD und Welt ergab.

Die Christdemokraten kommen in der Erhebung auf 23 Prozent, gefolgt von der Linkspartei mit 18 Prozent. Die SPD liegt bei den Befragten mit 15 Prozent auf Platz vier. Ihr folgen die Grünen mit sieben und die FDP mit sechs Prozent.

Deutschlandweit erhält die AfD der Umfrage zufolge 16 Prozent und verliert damit einen Punkt. CDU und SPD bleiben bei 29 und 18 Prozent. Die Grünen sind unverändert auf Rang vier mit 14 Prozent. Jeweils einen Punkt gewinnen konnten die Links-Partei (zehn Prozent) und die FDP (acht Prozent).

Ostdeutsche mißtrauen Medien

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Chemnitz fragten die Meinungsforscher auch nach dem Vertrauen der Bürger in die Medien. Während deutschlandweit 47 Prozent angaben, Fernsehen, Radio und Zeitungen zu vertrauen, waren es in den östlichen Bundesländern 29 Prozent der Befragten.

Grundlage für die Umfrage waren Telefoninterviews mit 300 Wählern in den östlichen Bundesländern. Deutschlandweit wurden 1.500 Personen befragt. (ag)

AfD-Wahlplakat: Umfragen sehen Wahlerfolge voraus Foto: dpa

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