Gerhart-Hauptmann-Schule
Illegale Einwanderer in der Gerhart-Hauptmann-Schule: Immer wieder kam es zu Zwischenfällen Foto: picture alliance / dpa

Kreuzberg
 

Ehemals besetzte Berliner Schule wird Obdachlosenunterkunft

BERLIN. Die ehemals von afrikanischen Einwanderern besetzte Berliner Gerhart-Hauptmann-Schule wird zur Obdachlosenunterkunft. Ab dem 1. Dezember wird dort der Berliner Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe 100 Schlafplätze schaffen. Die Unterkunft ist Teil der Berliner Kältehilfe, die rund 1.200 Übernachtungsplätze für Obdachlose anbietet.

Die frühere Schule im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wurde von 2012 bis 2017 von illegalen Einwanderern, Obdachlosen und Linksextremisten besetzt. Zwischenzeitlich bot der Bezirk den Hausbesetzern Gutscheine für einen einmonatigen Hostel-Aufenthalt an, falls sie das Gebäude freiwillig verlassen.

Zu Beginn dieses Jahres räumte die Polizei dann das Gelände. Die letzten verbliebenen Asylbewerber hatten die Unterkunft zuvor bereits verlassen. Im Juli 2017 hatte das Landgericht Berlin entschieden, daß die Besetzer kein Wohnrecht haben und ausziehen müssen. Für den Wachschutz des Gebäudes fielen pro Jahr Kosten von einer Million Euro an. (tb)

Illegale Einwanderer in der Gerhart-Hauptmann-Schule: Immer wieder kam es zu Zwischenfällen Foto: picture alliance / dpa
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