„Rock-gegen-Rechts“

Düsseldorf förderte Antifa-Festival mit Steuergeldern

DÜSSELDORF. Das Kulturamt Düsseldorf hat ein linksextremes Konzert mit Steuergeldern gefördert. Insgesamt erhielten die Organisatoren des „Rock gegen Rechts“-Festivals 2015 und 2016 jeweils 4.000 Euro von der Stadt, teilte das Kulturamt auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT mit.

Das Konzert fand am vergangenen Wochenende statt und wird laut Internetauftritt vom Verein „Rock gegen Rechts Düsseldorf“ sowie dem „Bündnis gegen Rechts“ getragen. Zu letzterem gehören unter anderem die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), mehrere vom Verfassungsschutz beobachtete linksextreme Antifa-Gruppierungen, die Linkspartei, aber auch kurdische Vereine und die örtliche Jugendvereinigung des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Während des Konzertes wurden an der Bühne zahlreiche Antifa-Transparente aufgehängt. Auf einem war zu lesen: „Alle AfDler sind Rassisten. Und Arschlöcher. Überall.“ Die Frage, ob linksextreme Gruppierungen und kommunistische Parteien ein legitimer Fördergeldempfänger und Partner im Kampf gegen Rechtsextremismus seien, wollte die Stadt Düsseldorf nicht beantworten.

Über die Geldvergabe entschieden die gewählten Mandatsträger im Kulturausschuß des Stadtparlamentes, sagte eine Sprecherin der Stadt Düsseldorf der JF. Das Festival findet seit 2013 an jedem ersten Augustwochenende statt. (ho)

Antifa-Anhänger (Archiv): Steuergelder für linksextremes Konzert Foto: picture alliance/dpa

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