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Europawahl
 

AfD-Funktionäre loten Zusammenarbeit mit Nigel Farage aus

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Steffen Wandschneider, Nigel Farage und Martin E. Renner: Treffen in Brüssel Foto: AfD-NRW/Facebook

BRÜSSEL. Mitglieder der AfD-Landesvorstände aus Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern haben sich zu Gesprächen mit der britischen UKIP in Brüssel getroffen. Es habe ein „sehr persönliches Gespräch“ mit UKIP-Chef Nigel Farage gegeben, sagte der Sprecher des AFD-Landesverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, Steffen Wandschneider, der JUNGEN FREIHEIT. Dabei sei es auch um die Frage einer künftigen Zusammenarbeit im EU-Parlament gegangen.

AfD-Chef Bernd Lucke hatte sich zuvor skeptisch über UKIP geäußert. „Wenn es um britische Parteien geht, haben wir mehr Gemeinsamkeiten mit den Konservativen und der Labor Party. Die stehen wie wir dem Euro kritisch gegenüber“, sagte Lucke den Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

Gemeinsamkeiten in EU-Fragen

Wandschneider sagte der JF, Farage habe sich erfreut über das Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl gezeigt. Es sei gut, daß es in Deutschland eine eurokritische Partei gebe. Zur Frage, ob eine Zusammenarbeit mit der UKIP möglich wäre, sagte Wandschneider: „Wir sollten uns im Vorfeld nicht festlegen und mit mehreren Parteien sprechen“. Dazu gehöre auch die UKIP.

Gerade was die Begrenzung des EU-Einflusses auf die Mitgliedsstaaten angehe, gebe es zahlreiche Gemeinsamkeiten. Neben Wandschneider nahm auch der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Martin E. Renner, an dem Gespräch mit Farage teil. (ho)

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