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Haß auf Deutsche
 

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Lichtenberger U-Bahn-Schläger

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Bilder der Überwachungskamera: Die vier Ausländer hetzten den Malergesellen fast zu Tode Foto: Screenshot JF

BERLIN. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen versuchten Mordes gegen die vier U-Bahnschläger von Lichtenberg erhoben, die im Februar einen Malergesellen ins Koma geprügelt hatten. Die Ermittlungsgebehörde wirft den Angeklagten vor, ihr Opfer aus „Haß gegen Deutsche und Freude an der grundlosen Mißhandlung Schwächerer“ überfallen zu haben.

Die aus dem Irak, Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Kenia stammenden 14 bis 18 Jahre alten Täter hatten ihr Opfer durch mehrere Tritte gegen den Kopf so stark verletzt, daß es nach einer Notoperation mehrere Wochen im künstlichen Koma lag.

Einige der Ausländer waren bereits vorher durch deutschenfeindliche Gewalt aufgefallen. So soll der Kenianer im Januar dieses Jahres einen Passanten grundlos als „Scheiß-Deutscher“ und „Scheiß-Nazi“ bezeichnet haben. Auch nach ihrer Inhaftierung vergriffen sich der Iraker und Kenianer mehrfach an deutschen Mithäftlingen, berichtet der Tagesspiegel.

Öffentliche Debatte zu Ausländergewalt

Die Gewalttat hatte zu einer Debatte über Ausländergewalt in Deutschland geführt. So hatte der innenpolitische Sprecher der CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, Robbin Juhnke, härtere Strafen für deutschenfeindliche Gewalt gefordert. Sein Parteikollege Kurt Wansner hatte sich zudem für eine Abschiebung der Schläger ausgesprochen.

Auch die Berliner FDP hatte einen „Aktionsplan gegen Deutschfeindlichkeit“ gefordert. Der integrationspolitische Sprecher, Kai Gersch (FDP), sagte der JUNGEN FREIHEIT: „Wenn hier nicht konsequent gegen die Täter vorgegangen wird, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich in einigen Berliner Vierteln Deutsche mittlerweile als Fremde im eigenen Land fühlen.“ (ho)

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