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Schwere linksextreme Krawalle in Dortmund

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Blutiger Polizeihelm: Linksextremisten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei. Foto: Michael Hirschka/pixelio.de

DORTMUND. Etwa 1.500 gewaltbereite Anhänger der linken Szene haben am Sonnabend in Dortmund versucht, eine rechtsextreme Demonstration zum „Internationalen Antikriegstag“ zu verhindern. Mehrere hundert Linksextremisten griffen die Polizei dabei mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Pfefferspray an. Drei Beamte wurden schwer, 17 andere leicht verletzt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa.

Die Sicherheitskräfte setzten daraufhin Wasserwerfer und Schlagstöcke ein und verhinderten so ein direktes Aufeinandertreffen von Links- und Rechtsextremisten. Die von den „autonomen Nationalisten“ organisierte Demonstration findet seit sieben Jahren statt und ging mit etwa 700 Teilnehmern ohne Zwischenfälle zu Ende.

Die Gegendemonstration wurde von zahlreichen Politikern angeführt. Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) sagte, es sei unerträglich, daß die „Neonazis“ jedes Jahr in Dortmund demonstrieren könnten. Zahlreiche extrem linke Organisationen hatten zu Blockaden aufgerufen. Die Dortmunder Polizei hatte im Vorfeld eine Plakataktion gestartet und vor rechtswidrigen Sitzblockaden und Gewalt gewarnt.

Linke Gruppen sprechen von erfolgreichen Protesten

Das Linksradikale Bündnis „Alerta“ sprach im Anschluß der schweren Ausschreitungen von „erfolgreichen Protesten“. Auch die nordrhein-westfälische Landeschefin der Grünen, Monika Düker, lobte den Protest. „Zusammen mit anderen Parteien, Bündnissen und Verbänden ist es gelungen, uns den Rechtsextremisten erfolgreich in den Weg zu stellen.“ (ho)

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