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Berlin
 

Wilders warnt vor Islamisierung und Europäisierung

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Geert Wilders und René Stadtkewitz im Berliner Maritim-Hotel Foto: Ronald Gläser

BERLIN. Der niederländische Islamkritiker Geert Wilders (PVV) hat am Samstag in Berlin vor der voranschreitenden Islamisierung und Europäisierung gewarnt. Sie seien die „gefährlichsten Mächte“, die die Freiheit der europäischen Nationalstaaten bedrohten.

Wilders hielt seine Rede im Rahmen der zentralen Wahlkampfkundgebung der Partei Die Freiheit des ehemaligen Berliner CDU-Abgeordneten René Stadtkewitz auf Deutsch. Er forderte die Deutschen vor etwa 500 Zuhörern auf, ihr Land zu lieben. „Wir haben alle einen Nutzen von einem gesunden und selbstbewußten Deutschland“, sagte er. Die Bundesrepublik brauche eine rechte Partei, die unbelastet von „Neonazis“ und „Antisemitismus“ sei.

Politik des Volksverrats

Zuvor hatte Stadtkewitz die Bundesregierung und den rot-roten Senat von Berlin scharf kritisiert. Er geißelte die Politik der Verschuldung, des Werteverfalls und des Ausverkaufs: „Diese Politik nenne ich Volksverrat.“

Der frühere CDU-Politiker forderte zudem die zügige Ausweisung nichtintegrierbarer Ausländer und mehr Volksabstimmungen. Dies gelte gerade auch für den Euro. „Wir wollen und können nicht für die Schulden irgendwelcher Banken und anderer Länder geradestehen.“

In der Nähe des Hotels im Berliner Stadtteil Tiergarten hatten sich etwa 50 Gegendemonstranten versammelt. Eine Demonstration direkt vor dem Veranstaltungsort war untersagt worden. Zwei einzelne Linksextremisten gelangten durch die Absperrungen und brüllten kurz während Wilders‘ Rede ihre Parolen, wurden jedoch von den Ordnern aus dem Saal gedrängt. (ho/rg)  

> Ein ausführlicher Bericht von der Veranstaltung mit Geert Wilders erscheint in der kommenden Ausgabe der JF (37/11).

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