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1. Mai
 

Massives Polizeiaufgebot verhindert linksextreme Ausschreitungen

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Linksextremisten bei der „revolutionären 1.-Mai-Demonstration“
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und auf einem Haus im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
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Zerstörte Scheibe einer Volksbank-Filiale Fotos: JF

BERLIN. Linksextremisten haben sich auch in diesem Jahr anläßlich des 1. Mais in Berlin und Hamburg wieder Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Dank eines Großaufgebots der Polizei mit rund 7.000 Beamten fielen die Krawalle in der Hauptstadt jedoch weniger schwer aus als in den vergangenen Jahren.

Während der linksextremen „revolutionären 1.-Mai-Demonstration“ wurden die Polizisten immer wieder mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern angegriffen, mehrere Beamten wurden dabei leicht verletzt. Es gab zahlreiche Festnahmen. Unter anderem setzte die Polizei auch Tränengas ein. Dennoch konnte sie nicht verhindern, daß es im Stadtgebiet zu etlichen Sachbeschädigungen kam. Unter anderem wurden die Scheiben mehrerer Banken und Geschäfte eingeworfen und auch einige Autos in Brand gesteckt.

In Neukölln wurde zudem eine Polizeiwache mit Steinen und Flaschen angegriffen. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele bezeichnete die Steinwürfe auf die Bankfilialen als „Schönheitsfehler“. Vermutlich hätten die Täter die Banken für die Finanzkrise verantwortlich machen wollen.

Hamburger Polizei setzt Wasserwerfer ein

Bereits in der Nacht auf den 1. Mai war es in der Hauptstadt zu Ausschreitungen der linksextremen Szene gekommen. Die Polizei nahm 58 Personen fest. Gegen sie wird unter anderem wegen schweren Landfriedensbruch und schwerer Körperverletzung ermittelt. 25 Polizisten wurden bei dem Einsatz in der Walpurgisnacht verletzt.

In Hamburg setzte die Polizei Wasserwerfer gegen die linksextremen Demonstranten ein, die die Beamten immer wieder mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Flaschen angriffen. Auch in der Hansestadt kam es zu zahlreichen Sachbeschädigungen. 42 Personen wurden vorläufig festgenommen.

Bereits am Vortag hatten sich Linksextremisten bei einer Demonstration für den Erhalt des Szenetreffs „Rote Flora“ Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Dabei waren elf Polizisten verletzt worden. Polizeipräsident Werner Jantosch zog für die beiden Tage dennoch eine positive Bilanz: Die Polizei habe „durch frühzeitiges und konsequentes Einschreiten Schlimmeres verhindert“. (krk)

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