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Angst vor dem GAU
 

Katastrophe in Japan befeuert Debatte über Atomausstieg

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Atomkraftwerk Grohnde in Niedersachsen Foto: Wikipedia/Heinz-Josef Lücking

Nach dem Erdbeben in Japan steht das Land am Rand einer nuklearen Katastrophe. In drei Reaktoren des 250 Kilometer von Tokio gelegenen Atomkraftwerks Fukushima droht eine Kernschmelze. Einige Experten gehen sogar davon aus, daß sie schon begonnen hat.

Sollte es zum sogenannten Super-GAU (größter anzunehmender Unfall) kommen, wären die Folgen für Mensch und Natur kaum absehbar. In Deutschland ist daher die Debatte über die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken neu entbrannt. Während die Opposition in der Atompolitik eine Kehrtwende verlangt und auf den Ausstieg aus der Kernenergie drängt, will die Bundesregierung an der Atomkraft als Brückentechnologie festhalten.

Allerdings soll die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun für den Zeitraum von drei Monaten ausgesetzt werden, um die Sicherheitsstandards zu überprüfen. Zudem ist vorgesehen, Kraftwerke älterer Bauart in dieser Zeit vom Netz zu nehmen.

Die JUNGE FREIHEIT will daher von ihren Lesern wissen: Sollte Deutschland aus der Kernenergie aussteigen, oder sind wir auch weiterhin auf Atomstrom angewiesen? Diskutieren Sie im Kommentarbereich auf unserer Seite. (JF)

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