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Kabinettsumbildung
 

Wulff beruft türkischstämmige Ministerin

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Aygyl Özkan: „große Chance für unser Land“ Foto: Hamburgische Bürgerschaft

HANNOVER. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat sein Kabinett umgebildet. Vier Ressorts werden dabei neu besetzt, nämlich die Ministerien für Gesundheit, für Wissenschaft, für Landwirtschaft sowie das Kultusministerium.

An der Spitze des Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration steht in Zukunft die bisherige Hamburger Bürgerschafts-Abgeordnete Aygül Özkan (CDU).

Özkan wurde 1971 als Kind türkischer Eltern in Hamburg geboren und trat erst 2004 in die CDU, da diese Partei „für Werte wie Familie, Verantwortung  und Zusammenhalt, gesellschaftliches Engagement mit dem Gedanken der christlichen Nächstenliebe“ stehe, heißt es in einer Mitteilung des niedersächsischen CDU-Landesverbandes. Das seien Werte, „die ich auch als Muslimin lebe“.

„Jugendliche mit Migrationshintergrund sind Arbeitnehmer von morgen“

Als Hauptaufgabe in ihrem neuen Amt sieht Özkan die Verknüpfung von Integrations- und Arbeitsmarktpolitik: „Jugendliche mit Migrationshintergrund sind die Arbeitnehmer von morgen und eine große Chance für unser Land.“

Neue Ministerin für Wissenschaft und Kultur wird die derzeitige CDU-Fraktionsvorsitzende im Brandenburger Landtag, Johanna Wanka. Das Landwirtschaftsressort übernimmt die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU), an die Spitze des Kultusministeriums rückt der bisherige Staatssekretär Bernd Althusmann (CDU). 

Die neuen Minister werden dem Landtag vom Ministerpräsidenten vorgeschlagen und müssen in der kommenden Woche von den Abgeordneten noch bestätigt werden. (vo)

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