Fall Mannichl: Polizei zieht Phantombilder zurück

PASSAU. Die Polizei hat die zuerst veröffentlichten Phantombilder im Fall Mannichl zurückgezogen. „Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen“ heißt es in einer Pressemitteilung „bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte mehr“ für eine Beteiligung der gesuchten Personen.

Für öffentliches Aufsehen hatten die Phantombilder gesorgt, da sie sehr auffällige Tätowierungen im Gesicht und am Hals der vermeintlichen Täter zeigten. Inzwischen ergaben sich Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Zeugin.

Polizei sucht Mann mit Glatze oder sehr kurzen Haaren

Weiterhin sucht die Polizei nach einem rund 1,90 Meter großen Mann mit Glatze oder sehr kurz geschnittenem Haar und einem Leberfleck oder einer Tätowierung am Hals. So beschrieb der Polizeichef Alois Mannichl den Täter, der ihn vergangenen Monat mit dem Messer angegriffen haben soll. Auf 20.000 Euro wurde inzwischen die Belohnung für Hinweise aufgestockt, die zur Festnahme des Täters oder der Tätergruppe führen.

Erst vor wenigen Tagen sorgte der Fall Mannichl wieder für Schlagzeilen, als bekannt wurde, daß Tatverdächtige kurz vor Tatzeit vom Verfassungsschutz observiert wurden.

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