Umstrittene Grünen-Politikerin wird Frankfurter Integrationsdezernentin

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Grüne Frankfurter Stadtverordnete Nargess Eskandari-Grünberg. Foto: Stadt Frankfurt.

FRANKFURT/MAIN. Die Frankfurter Grünen-Stadträtin Nargess Eskandari-Grünberg soll am Donnerstag zur Stadträtin gewählt und im Anschluß von Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) zur Dezernentin für Integration ernannt werden. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe.

Die integrationspolitische Sprecherin der Grünen Eskandari-Grünberg war im vergangenen November in die Schlagzeilen geraten, weil sie während einer Bürgerstunde zum geplanten Bau der Moschee im Stadtteil Hausen zu einem Moscheegegner gesagt haben soll: „Migration in Frankfurt ist eine Tatsache, wenn Ihnen das nicht paßt, müssen Sie woanders hinziehen.“

Das Dezernat XI – Integration (Amt für multikulturelle Angelegenheiten) war 1989 von der gerade angetretenen rot-grünen Stadtregierung mit der Aufgabe eingerichtet worden, „die Gestaltung des friedlichen Zusammenlebens von Menschen deutscher und ausländischer Nationalität, unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit intensiver zu fördern“. Erster ehrenamtlicher Dezernent wurde der Grüne Daniel Cohn-Bendit.

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