„Ehrenmorde“ durch den Islam legitimiert

Nomadinnen
Eigentum des Mannes? Afghanische Nomadinnen Foto: Pixelio/Jerzy

BERLIN. Anläßlich des jüngsten sogenannten „Ehrenmordes“ an einem afghanischen Mädchen in Hamburg durch ihren Bruder haben die türkischstämmigen Frauenrechtlerinnen Serap Cileli und Necla Kelek auf den kulturellen Hintergrund der Taten hingewiesen und den Deutschen vorgeworfen, „feige“ zu sein und „den Islam zu relativieren“. Tatsächlich sind diese Verbrechen aber nur durch diesen erklärbar:

„Das Motiv für den Mord ist ein durch die islamische Religion legitimierter Ehrbegriff, der in islamisch sozialisierten Familien und Gemeinschaften die Frauen zum Besitz der Männer der Familie macht“, schreibt Kelek im Hamburger Abendblatt. „Die Gewalt selbst wird durch den Koran legitimiert.“

„Es gibt eine ganze Reihe von Suren, die ganz klar formulieren, daß sich die Frau dem Mann unterzuordnen hat“, ergänzt Cileli in einem Gespräch mit der Welt. „Ehebruch wird im Koran mit Steinigung bestraft. Heute werden keine Steine geworfen, statt dessen wird zugestochen oder geschossen.“

Der Täter, der vergangene Woche mehr als zwanzig Mal mit dem Messer auf die sechzehnjährige Morsal einstach, begründete die Tat damit, daß sich das Opfer „von der Familie abgewandt“ habe.

„Die Deutschen sind feige“

Beide Frauenrechtlerinnen kritisierten den tolerierenden Umgang der Deutschen mit der fremden Kultur: „Die Familie des Täters und des Opfers leben in Deutschland in den Vorstellungen einer islamisch geprägten Stammesgesellschaft.“ Diese dürfe aber keinesfalls von der deutschen Gesellschaft akzeptiert werden, schreibt Kelek.

„Die Deutschen sind feige. Sie tun sich schwer damit, Grenzen zu ziehen und für ihre eigene Identität einzustehen“, stellt Cileli fest. „Die Deutschen müssen mutiger sein. Sie dürfen nicht den Fehler begehen, jenen gegenüber tolerant zu sein, deren größter Feind die Freiheit ist.“

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