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Antifa will Kölner Anti-Islamkongreß blockieren

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Aufruf zum Anti-Islamkongreß Foto: „pro Köln“

KÖLN. Das linksradikale „Bündnis gegen ‘pro Köln’“ hat massive Proteste gegen den vom 19. bis 21. September in Köln stattfindenden Anti-Islamisierungskongreß angekündigt.

Man werde „ein solches internationales rassistisches Treffen“ verhindern, hieß es in einem Aufruf. „Dies kann uns nur gelingen, wenn an diesen Tagen möglichst viele Menschen gemeinsam den Veranstaltungsort blockieren und den Rechten den Durchgang versperren.“

Hierzu rief das Bündnis am Samstag zu einem „Blockadetraining“ vor dem Kölner Dom auf. Rund vierzig Personen übten in einer ordnungsgemäß bei der Polizei angemeldeten Veranstaltung verschiedene Techniken des Widerstandes, auch gegen die Staatsgewalt: „Sobald die Polizisten euch wegtragen wollen, verlagert ihr den Schwerpunkt in die Mitte eures Körpers und macht euch ganz schwer“, zitiert der Kölner Stadtanzeiger die Leiterin des Bündnisses Sara Zavree. Eine andere Methode zielt auf das Überwinden von Polizeiketten: „Schlängelt euch irgendwie durch.“

Aufruf zur „radikalen“ Kritik am Islam

„Wir bieten die Trainings in den nächsten Wochen flächendeckend an“, kündigte Zavree an. Übungseinheiten würden rund acht Stunden dauern. Begründet wurden die angekündigten „Massenblockaden“ mit einem „kulturellen Rassismus“ des angeblichen „Hetzkongresses“. „Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzen“ und „unberechenbar sein“, verkündete das Bündnis, das indirekt auch von der Kölner CDU unterstützt wird.

Dabei stört die Veranstalter offensichtlich aber lediglich die Ausrichtung, nicht die Tatsache einer islamkritischen Konferenz. So heißt es in einem Aufruf der Kölner Antifa: „Die sogenannte Kritik am Islamismus ist meistens überhaupt keine Kritik. Eine radikale Kritik des Islamismus als reaktionärer politischer Bewegung muß im marxschen Sinne des Wortes radikal sein, also den Ansatzpunkt in den gesellschaftlichen Verhältnissen und nicht in den Seufzern (Koran-Versen) verorten.“

Vertritt man diese marxistische Sichtweise, scheint Kritik legitim zu sein. So heißt es im gegen die Anti-Islamkonferenz gerichteten Aufruf, die Verwirklichung der Scharia zeige „die Krise des Islams als Religion, der gefangen in feudalistischen Normen und Ordnungsvorstellungen längst vergangener Zeiten keine Antworten auf die sozio-ökonomischen Veränderungen zu finden vermag“.

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