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Wahl in Graz: Kommunisten bauen Macht in Österreichs zweitgrößter Stadt aus

Wahl in Graz: Kommunisten bauen Macht in Österreichs zweitgrößter Stadt aus

Wahl in Graz: Kommunisten bauen Macht in Österreichs zweitgrößter Stadt aus

Haben gut lachen: Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses. Foto: picture alliance / APA-Images | HANS KLAUS TECHT
Haben gut lachen: Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses. Foto: picture alliance / APA-Images | HANS KLAUS TECHT
Haben gut lachen: Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses. Foto: picture alliance / APA-Images | HANS KLAUS TECHT
Wahl in Graz
 

Kommunisten bauen Macht in Österreichs zweitgrößter Stadt aus

Die KPÖ gewinnt die Gemeinderatswahl in Graz klar und legt sogar deutlich zu. Bürgermeisterin Elke Kahr kann ihre linke Koalition fortsetzen – die SPÖ stürzt weiter ab.
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GRAZ. Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) hat die Gemeinderatswahl in Graz klar gewonnen und ihr Ergebnis der vorangegangenen Wahl sogar deutlich ausgebaut. Aktuell kommt die Partei von Bürgermeisterin Elke Kahr auf 35,8 Prozent.

Das entspricht einem Plus von sieben Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2021. Die KPÖ übertraf damit sogar die Umfragen vor der Wahl, die bereits einen Sieg Kahrs erwarten ließen.

Auf Platz zwei landet die ÖVP mit 25,2 Prozent. Sie verliert leicht um 0,8 Prozentpunkte. Die Grünen kommen auf 15,0 Prozent und verlieren 2,4 Punkte. Damit liegen sie weiterhin vor der FPÖ, die auf 12 Prozent zulegt. Besonders hart trifft das Ergebnis die SPÖ. Die Sozialdemokraten fallen auf 5,6 Prozent und verlieren 3,9 Prozentpunkte. Schon 2021 hatte die Partei in Graz ihr historisch schlechtestes Ergebnis eingefahren. Auch die Neos verlieren leicht und kommen auf 4,9 Prozent.

Kommunisten können mit Grünen alleine regieren

Im Gemeinderat verfügt die bisherige ultralinke Koalition aus KPÖ, Grünen und SPÖ weiterhin über eine deutliche Mehrheit. Die KPÖ kommt nach der Prognose auf 18 Mandate und gewinnt drei Sitze dazu. Die Grünen halten sieben Mandate, die SPÖ nur noch zwei. Zusammen kommen die drei Parteien auf 27 der 48 Sitze.

Selbst eine Koalition aus den Kommunisten und Grünen hätte künftig eine knappe Mehrheit. Gemeinsam kämen beide Parteien auf 25 Mandate. Die ÖVP bleibt bei 13 Sitzen, die FPÖ gewinnt ein Mandat dazu und hält nun bei sechs. Die Neos bleiben bei zwei Mandaten.

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Das offizielle Endergebnis wird erst nach der Auszählung der restlichen Wahlkarten später am Montag erwartet. Größere Verschiebungen gelten allerdings als unwahrscheinlich. (rr)

Haben gut lachen: Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ, Mitte) und Ernest Kaltenegger (links) am Sonntag, 28. Juni 2026, in ihrem Büro während der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses. Foto: picture alliance / APA-Images | HANS KLAUS TECHT
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