OTTAWA. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau (Liberal Party) hat angekündigt, die Kernkraft in seinem Land auszubauen. Da das Land zunehmend „globale Wirtschaftsgiganten wie Volkswagen“ anziehe, müsse es seinen hohen Energiebedarf decken. „Giganten wie Volkswagen wählen uns teilweise, weil wir ihnen diesen sauberen Energiemix anbieten können“, betonte der Politiker während eines Auftritts an der Universität von Ottawa.
Die Äußerung fand während eines Treffens Trudeaus mit dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier statt. Zweck des Besuchs ist eine Stärkung der Zusammenarbeit beider Länder in Fragen der Energieversorgung und der Unterstützung der Ukraine, wie mehrere Medien berichten.
Die Firma Volkswagen plant unterdessen, ihre bislang größte Batteriezellfabrik in Kanada zu bauen und dabei 4,8 Milliarden Euro zu investieren. Der VW-Vorstandschef Oliver Blume begleitete Steinmeier nach Kanada. Die Produktion in der Fabrik soll 2027 beginnen.
TRUDEAU BACKS NUCLEAR IN MEETING WITH GERMAN PRESIDENT
In an event with German President Frank-Walter Steinmeier, @JustinTrudeau openly celebrates drawing in German factories to be powered by „doing much more nuclear.“
Astonishing turn of opinion for Trudeau. Rough for Germany. pic.twitter.com/QLxceVoAxT
— Mark Nelson (@energybants) April 24, 2023
(lb)




![[M] Ein gelbes Schild mit leichtem Riss und der Aufschrift: "Deutsche Wirtschaft" an einer Wand mit aufgeplatzter Farbe und einem grossen Riss sowie einem Portrait von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Schmollmund als Scherenschnitt. Foto mit Composing als Symbolbild fuer die anhaltend schwaechelnde Wirtschaft in Deutschland und die grosse Aufgabe, diese wieder durch angepasste Rahmenbedingungen zum Laufen zu bringen. Hat Friedrich Merz zu viel versprochen? Wenn die wertschöpfung zusammenbricht](https://assets.jungefreiheit.de/2026/03/558470510.jpg)
