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US-Präsident Donald Trump Foto: picture alliance / abaca
Linksextremismus in den USA

Trump droht der Antifa

WASHINGTON. US-Präsident Donald Trump hat der Antifa gedroht. „Diese Leute von der Antifa sollten besser hoffen, daß die Gegenseite nicht mal mobilisiert“, sagte Trump in einem Interview mit dem Daily Caller. Die Opposition zur Antifa sei „viel stärker“ und „potentiell viel gewalttätiger“, kündigte er an. „Dann hätte die Antifa ein Problem“, fügte er hinzu. Die andere Seite, das seien Polizei und Militär, präzisierte der Oberkommandierende der Streitkräfte.

Die Äußerungen des Präidenten können als Reaktion auf den gewaltsamen Überfall eines linksextremen Mobs auf das Haus von Fox-News-Moderator Tucker Carlson in Washington D.C. vergangene Woche verstanden werden. Die Antifa-Randalierer brachen dabei die Tür seines Hauses auf. Carlsons Frau, die zum Zeitpunkt des Angriffs allein im Haus war, schloß sich in einem Zimmer ein und rief die Polizei.

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Der linksliberale Komödiant Stephen Colbert verurteilte die Tat. „Die Ideen von Tucker Carlson zu bekämpfen, ist ein amerikanisches Recht. Seine Haus aufzusuchen und seine Familie zu terrorisieren, ist ein Akt von monströser Feigheit.“ Selbst die linke Gruppierung Media Matters kritisierte den Überfall scharf. „Dieses Verhalten geht gar nicht“, sagte ein hochrangiges Mitglied der Organisation. Außerdem sei eine solche Strategie kontraproduktiv, wenn man jemandes Einfluß reduzieren will. (tb)

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