Österreich

Gedenkfeier für ermordete Wienerin angegriffen

WIEN. Rund 120 Linksextremisten haben am Wochenende versucht, die Mahnwache für die von einem Afrikaner ermordete Maria E. in Wien zu stürmen. Die 54jährige war in der vergangenen Woche von einem Kenianer grundlos mit einer Eisenstange attackiert und totgeprügelt worden.

Die Angreifer, die laut Polizei mit Baseballschlägern bewaffnet gewesen sein sollen, versuchten die von Privatpersonen angemeldete Mahnwache mit etwa drei Teilnehmern zu verhindern. „Um mögliche Angriffe auf Leib und Leben, aber auch um Sachbeschädigungen hintanzuhalten, wurde ein Großaufgebot an Polizeikräften im 16. Bezirk zusammengezogen“, teilte die Wiener Polizei mit.

Zwei Festnahmen

„Die teilweise sehr aggressiven Teilnehmer dieser Versammlung attackierten auch die eingesetzten Polizeikräfte, zwei Personen wurden festgenommen“. Zudem beschädigten die Linksextremisten mehrere parkende Autos und traten die Seitenspiegel ab.

Der FPÖ-Nachwuchspolitiker Markus Ripfl, der an der Mahnwache teilgenommen hatte, zeigte sich entsetzt über die Gewalt. „Es ist beschämend und für die gesamte Bevölkerung beängstigend, wie von linker Seite mit Haß und Gewalt gegen eine friedliche Gedenkveranstaltung vorgegangen wird“, sagte er nach Angaben des Internetportals Unzensuriert. (ho)

Polizist in Wien: Großeinsatz der Polizei Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com

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