Jens Stoltenberg
Jens Stoltenberg : Engere Kooperation mit Georgien Foto: picture alliance/dpa

„Schnelle Eingreiftruppe“
 

Osteuropa: Nato kündigt stärkere Truppenpräsenz an

BRÜSSEL. Die Nato hat angekündigt, ihre Einsatztruppe für Osteuropa deutlich aufzustocken. Aus den bisher bereitstehenden 13.000 Soldaten sollen künftig 30.000 werden. „Unsere Entscheidung macht deutlich, daß die Nato entschlossen ist, alle Alliierten gegen Bedrohungen aus allen Richtungen zu verteidigen“, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag.

Der russischen Regierung warf Stoltenberg vor, „weiterhin internationale Regeln außer acht zu lassen“ und die Separatisten im Osten der Ukraine mit fortschrittlichen Waffen auszurüsten. Aus diesem Grund habe das Militärbündnis schon in der Vergangenheit seine Truppenpräsenz in Osteuropa verstärkt.

Engere Zusammenarbeit mit russischen Nachbarn

Zudem habe Rußland bei der Annexion der Krim gegen Völkerrecht verstoßen. Die Verstärkung der Nato-Eingreiftruppe sei dabei ein Zeichen, daß die östlichen Mitglieder geschützt würden. Seit vergangenem April hat das Militärbündnis fast die gesamte Zusammenarbeit mit Moskau eingestellt.

Zugleich kündigte Stoltenberg an, künftig enger mit Georgien zu kooperieren. Es werde ein „umfangreiches Paket“ zusammengestellt, um das Land in eine entsprechende die Lage zu versetzen. (ho)

Jens Stoltenberg : Engere Kooperation mit Georgien Foto: picture alliance/dpa
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