Topflappen
Topflappen: Brüssel schaut genau hin Foto: picture alliance/dpa Themendienst
Regulierung

EU nimmt Topflappen ins Visier

BRÜSSEL. Die Europäische Union will sich in dieser Woche mit neuen Sicherheitsstandards für Topflappen beschäftigen. Konkret geht es um die Frage, welche Tests diese durchlaufen müssen, damit sie die Sicherheit der Verbraucher nicht gefährden und verkauft werden dürfen. Die britische Regierung reagierte verärgert auf das Thema.

Verbraucherschutzminister Matthew Hancock nannte das Vorhaben nach Angaben des Telegraph „völlig verrückt“. Der Politiker der Konservativen sieht darin eine unnötige Überregulierung und eine „EU-Machtübernahme für unsere Küchenspülen“. Laut der britischen Zeitung könnten die Preise für die entsprechenden Produkte deswegen um bis zu 20 Prozent ansteigen.

Plastikbeutel, Staubsauer, Glühbirnen

Ein Sprecher der EU-Kommission verteidigte das Vorgehen. So könnten schlechte Topflappen zu „offensichtlich zu schweren Verbrennungen führen“. Grundsätzlich sei jede Änderung der Vorschriften „immer Gegenstand intensiver Beratungen mit der Industrie“.

Zuletzt hatte die EU-Kommission unter anderem Staubsauer mit mehr als 1.600 Watt aus dem Verkehr gezogen und die Mitgliedsstaaten aufgefordert, den Verbrauch von Plastiktüten zu regulieren. (ho)

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