Joachim Kuhs
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Vereinigte Staaten
 

Zehntausende bei „Marsch für das Leben“

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Teilnehmer der Demo forderten Abtreibungsfirmen wie Planned Parenthood die Mittel zu streichen Foto: Barbara Curtis

WASHINGTON. Am Montag haben in Washington, DC zehntausende Menschen gegen Abtreibungen demonstriert. Laut der Organisatoren war der 39. „March for Life“ einer der größten Proteste des gesamten Jahres in der amerikanischen Hauptstadt. Vor allem Politiker der Republikaner unterstützten die Demonstration.

Parlamentssprecher John Boehner sagte, er habe seine die lebensbejahende Einstellung niemals als Marke oder politische Position angesehen, sondern als persönliche Standortbestimmung. Der Kongressabgeordnete Chris Smith bezeichnete die „Pro-Life“-Gruppen als die „größte Menschenrechtsbewegung der Welt“.

Seit 1973 wird der „Marsch für das Leben“ alljährlich durchgeführt. Auslöser und Anlaß der Demonstration war die Gerichtsentscheidung im Fall der alleinerziehenden Mutter Norma McCorvey, der unter dem Namen „Roe v Wade“ bekannt wurde. Sie konnte erwirken, daß die texanischen Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch als gegen das Recht auf Privatsphäre verstoßend beurteilt wurden. Somit wurde Abtreibung bis zum Zeitpunkt der Lebensfähigkeit eines Fötus legalisiert. (CvM)

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