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Sicherheitspolitik
 

Briten drängen Bundeswehr zu mehr Auslandseinsätzen

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Philip Hammond: Der britische Verteidigungsminsiter fordert mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr Foto: Britische Botschaft

BERLIN. Der britische Verteidigungsminister, Philip Hammond, hat Deutschland aufgefordert, die Bundeswehr künftig noch stärker an Auslandseinsätzen der NATO zu beteiligen. „Die europäischen Nationen“ müßten bereit sein, zum Schutz ihrer Werte auch das Mittel der „Machtprojektion“ einzusetzen, betonte Hammond am Mittwoch in Berlin.

Die Bundesrepublik sei aufgerufen, „die militärischen Fähigkeiten und den politischen Willen zu entwickeln, ihre militärischen Ressourcen in Zukunft zur Unterstützung von Einsätzen der NATO, der EU oder einer Koalition“ auch außerhalb von Europa einzusetzen. Mit Blick auf die Bundeswehrreform forderte der Politiker der „Conservative Party“, die laufenden Umstrukturierungen müßten das Ziel haben, mobile leicht verlegbare Kräfte aufzubauen.

Hammond unterstrich dabei die enge Partnerschaft zwischen Deutschland und Großbritannien. Nur gemeinsam könne die Bewältigung der „globalen Sicherheitsanforderungen“ gelingen. Hammond war am Mittwoch in Berlin mit militärischen Ehren empfangen worden und legte mit Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) auch einen Kranz am Ehrenmal der Bundeswehr nieder. (ho)

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