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Griechenland
 

Regierung sagt Referendum ab und tauscht Militär aus

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Leopard-Panzer der griechischen Streitkräfte. Ein Putsch gilt als unwahrscheinlich Foto: Wikimedia/Konstantinos Stampoulis

ATHEN. Der griechische Ministerpräsident Georgius Papandreou hat das geplante Referendum zum Euro-Rettungsschirm abgesagt. Zugleich wurde bekannt, daß die Regierung in Athen kurz zuvor die komplette militärische Führungsebene ausgewechselt hatte, berichtete die Welt.

Der Generalstabchef und die Kommandeure des Heeres, der Marine und der Luftwaffe wurden durch Personen ersetzt, die laut Kommentatoren loyal zur Regierungspartei Pasok stehen. Die bisherigen Militärs waren noch von der konservativen Nea Dimokratia eingesetzt worden. Ein Sprecher der Oppositionspartei sagte: „Wir werden diese Entscheidung nicht akzeptieren, schon gar nicht zu einer Zeit, da die Regierung zusammenbricht.“

Ein Putsch gilt als unwahrscheinlich

Auch die rechtsnationale Laos-Partei protestierte gegen die Maßnahme. „Es ist unmoralisch, die Führung der Armee auszuwechseln, nur Stunden bevor die Regierung stürzt“, gab sie in einer Stellungnahme bekannt. Nach Meinungen von Experten ist ein Militärputsch in Griechenland äußerst unwahrscheinlich, jedoch würden griechische Regierungen in Krisenzeiten traditionell militärische Führungsposten mit eigenen Gefolgsleuten besetzen. (FA)

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