Barbie, barbarisch

Einige Jahrzehnte nach den legendären Scheiterhaufen, die Feministinnen aus Barbie-Puppen auftürmten, hat nun eine britische Studie unter fünf- bis achtjährigen Mädchen erwiesen, daß der frühkindliche Umgang mit dem grinsenden Bestseller aus der Plaste-Firma Mattel die Anfälligkeit für Eßstörungen erhöht. Mädchen, die mit den Blondpüppchen (hochgerechnetes Utopie-Maß etwa 100-45-90) spielten, neigten zu einer verzerrten und überkritischen Sicht auf den eigenen Körper. Probandinnen, die mit normal proportionierten Puppen spielten, zeigten sich zufriedener mit ihrer „Figur“. Die eigene Achtjährige kam gerade mit dem Diddl-Freundschaftsbuch einer Klassenkameradin nach Hause und hatte in einer Rubrik dort ihren „coolsten Popstar“ einzutragen. Ihre Antwort: Friedebald und Annemarie. Die beiden sind Klassiker aus der Käthe-Kruse-Werkstatt. Anschließend gab es Erdbeerkuchen mit Sahne. Recht so. Dennoch bleibt der Sinn von Erziehung ungewiß. Vielleicht wird die Tochter nie magersüchtig, dafür aber Studienleiterin im Psychologischen Institut der Uni Sussex?

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