Superwahljahr

 

iSuizid

Ein nicht mehr ganz taufrischer Witz besagt, daß die Käufer eines fabrikneuen PCs sich auf den Nachhauseweg vor allem deshalb so beeilen, damit sie ankommen, bevor ihre Neuerwerbung veraltet ist 😉 Das dicke Ende erwartet den stolzen Besitzer jedoch bald nach dem Auspacken – die erste Surftour im Web. Reichte nach aktuell veröffentlichten Studien im letzten Jahr noch etwa eine Dreiviertelstunde Internetvergnügen, um einen "frisch" installierten Rechner mit Viren, Trojanern, Würmern oder Dialern (Einwahlprogrammen) zu infizieren, so genügen heute bereits rund 20 Minuten. Nach meiner eigenen Erfahrung sind jedoch schon fünf Minuten zuviel! Diese Zeitspanne langt nicht einmal mehr dazu, sich ein Hackerschutzprogramm beziehungsweise einen Virenscanner herunterzuladen. Diese Wildwestzustände mehren bisweilen die Stimmen derer, die offen von "Krieg" sprechen, was stark übertrieben ist. Die von den Spionageprogrammen übermittelten Daten müssen schließlich manuell ausgewertet und die Bewerbung der Nachbarin von der eMail-Korrespondenz des Peruaners sondiert werden. Etwas gefährlicher gestalten sich derweil sensiblere Inhalte, die zum Beispiel beim Online-Banking und vor allem der Übermittlung von Kreditkartendaten entstehen. In Paranoia muß man dennoch nicht verfallen. Wer also einen neuen Rechner kauft, kann sich zumindest über einen geschützten Rechner oder die CD-Beilage eines aktuellen Computermagazins mit Defensivwaffen versorgen. Diese schnell per Download auf den neuesten Stand bringen und dann kann man beruhigt lossurfen, protegiert Euer EROL STERN

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