Pfadfinder

Als morgens der Paketzusteller bei mir klingelte, bekam ich ausnahmsweise ganz zittrige Hände und glasige Augen. Denn heute kam endlich der heißersehnte GPS-Empfänger für meinen Palm. Nach nächtelangen Verhandlungen, die ich mit mir selbst und meinem Geldbeutel geführt hatte, habe ich mich schließlich dazu durchgerungen, an dieser modernen Navigationstechnik teilzuhaben. Ersteigert habe ich das Set für unter 70 Euro in einem allseits bekannten Auktionshaus. Das Prinzip ist ganz einfach: Die GPS-Antenne wird mittels passendem Adapter mit meinem PDA verbunden, an dem auch ein Netzteil für den Zigarettenanzünder meines Autos hängt. So geht ihm auch bei längeren Touren nicht der Strom aus. Auf den Taschencomputer muß dann noch eine passende Software aufgespielt werden, wobei die GPS-Empfänger zum größten Teil so standardisiert sind, daß man nicht unbedingt auf das Fabrikat achten muß, obwohl es da auch Unterschiede gibt. Zwar gelten die Navigationsprogramme für Taschencomputer und Laptops als etwas weniger komfortabel im Vergleich zu den fest eingebauten Systemen der Autohersteller, jedoch ist man in der Wahl der Software flexibler und kann sein System auch im Mietwagen und auf dem Motorrad benutzen. Für etwas weniger Geizige gibt es auch Empfänger, die direkt aufgesteckt werden oder per Bluetooth funken. Den wesentlichen Unterschied in der Alltagstauglichkeit macht die eingesetzte Software aus, hier gibt es ganz frappierende Unterschiede, wobei die teureren Lösungen meist ihr Geld wirklich wert sind. Hier bin ich noch am Austesten, verrät Euer EROL STERN

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