Ridley Scott nimmt sich in einem opulenten Filmepos des berühmtesten Korsen der Weltgeschichte an. Er zeichnet ein bildgewaltiges Opus der wichtigsten Stationen von Napoleon, doch ein Beigeschmack bleibt.
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Napoleon als eine Art Zentral-Individuum des (damaligen) Zeitgeistes? Ich bin gespalten. Er hat unser Vaterland gespalten, gedemütigt und für seine Zwecke eingespannt. Immerhin hat er Britannien die Stirn geboten, wenn auch nicht offensiv genug. Er hat denselben Fehler gemacht wie jene andere Herrschergestalt 130 Jahre nach ihm – und ist gegen die eurasische Hauptmacht marschiert, anstatt zusammen mit dieser gegen die Angelsachsen mobil zu machen. So ist England als lachender, fast unbeteiligter Dritter aus dem napoleonischen Zeitalter hervorgegangen – genau wie die USA ohne sonderlichen Blutzoll als Hauptsieger aus dem WK II hervorgegangen sind. Verkehrte, ungerechte Welt!
Kommt drauf an, an welcher Stelle die Schwarzen auftreten. Sollte sein durch die Seeschlacht von Abukir erzwungener Ägyptenfeldzug in dem Film angerissen werden und sie erscheinen dort, wäre es eher verwunderlich, wenn es nicht so wäre.
# „Black Lives Matter“-Blockwarte# hin oder her; kann mir kaum vorstellen, daß ein Mann wie Ridley Scott sich dafür interessiert. Er braucht Hollywood nicht, Hollywood braucht ihn (wen sonst?)
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