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„Die Lust am Kind“: Geschlechtswechsel für Siebenjährige? Die SPD und die Pädophilie

„Die Lust am Kind“: Geschlechtswechsel für Siebenjährige? Die SPD und die Pädophilie

„Die Lust am Kind“: Geschlechtswechsel für Siebenjährige? Die SPD und die Pädophilie

Pädophile Ideen? Feministen protestieren für das Selbstbestimmungsetz und gegen die SPD. Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner/Fabian Steffens
Pädophile Ideen? Feministen protestieren für das Selbstbestimmungsetz und gegen die SPD. Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner/Fabian Steffens
Feministen protestieren für das Selbstbestimmungsetz und gegen die SPD. Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner/Fabian Steffens
„Die Lust am Kind“
 

Geschlechtswechsel für Siebenjährige? Die SPD und die Pädophilie

BERLIN. Eine Queer-AG der Berliner SPD hat mit dem Antrag Aufsehen erregt, daß Kinder schon ab sieben Jahren ihr Geschlecht frei wählen und wechseln sollen können – auch gegen den erklärten Willen der Eltern. Sie und der sie unterstützende Kreisverband Tempelhof-Schöneberg wollen damit das von der Ampel-Koalition geplante „Selbstbestimmungsgesetz“ für Transsexuelle erweitern. Demnächst wird der Bundesparteitag der Sozialdemokraten darüber entscheiden.

Im Vorstand dieser SPD-AG sitzt der bekannte Pädophilen-Fürsprecher Rüdiger Lautmann. Denn Lautmann ist laut Bild Schriftführer des SPD-Queer-Verbands. Der 86jährige Jurist und Soziologe hat sich in seinem Berufsleben als Wissenschaftler mit großer Nähe zur Schwulen- und Pädophilie-Bewegung profiliert. 1994 veröffentlichte er das Buch „Die Lust am Kind“, das nach Ansicht von Fachleuten von übergroßem Verständnis für „echte“ Pädophile geprägt ist.

Lautmann hat Pädophilie verherrlicht

Der Spiegel nannte das Werk ein „Pädophilie verherrlichendes Buch“. Lautmann weist die Vorwürfe zurück. Er habe lediglich versucht, pädophile Täter zu verstehen. Lautmann hat außerdem in den 1980er Jahren Bundestagsabgeordnete der FDP beraten und ihnen erklärt, daß hinsichtlich pädophilen Sexualbeziehungen größtenteils „falsche Vorstellungen“ über „Altersunterschiede, über das Verhalten des Jüngeren und den Ablauf des sexuellen Kontakts“ bestünden. Zuvor war er an einem Antrag auf dem Soziologenkongress beteiligt, der die Strafbarkeit sexueller Handlungen an Kindern unter 14 Jahre streichen wollte. Lautmann war auch gut mit dem Sexualwissenschaftler Helmut Kentler vernetzt, dem Kopf hinter dem berüchtigten Berliner Experiment in den 1970ern, bei dem das Jugendamt Pflegekinder bei pädosexuellen Männer unterbrachte.

Die Berliner SPD wiegelt nun ab, Lautmann sei nicht in ihrem Landesverband aktiv. Zur Forderung der Queer-AG und des SPD-Kreisverbands Tempelhof-Schöneberg, daß Kinder schon ab sieben Jahren ihren Geschlechtseintrag frei ändern können sollen, sagt ein Sprecher der Landes-SPD: „Beschlüsse unserer Kreise kommentieren wir grundsätzlich nicht.“ Es sei aber nicht Beschlußlage der Berliner SPD.

Vorbehalte gegen „Selbstbestimmungsgesetz“ gestärkt

Der Vorstoß der Queer-AG und deren Verbindung zum Pädophilen-Versteher Lautmann sind jedoch für die Ampel-Koalition unangenehm. Denn sie geben jenen Kritikern Nahrung, die Vorbehalte gegen das neue „Selbstbestimmungsgesetz“ für Transsexuelle hegen. Nach den vom Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Familienministerin Lisa Paus (SPD) Ende Juni vorgelegten Eckpunkten sollen Erwachsene künftig per einfachem „Sprechakt“ beim Standesamt ihren Geschlechtseintrag und Vornamen ändern können. Dies soll einmal pro Jahr möglich sein. Männer können so einfacher zu „Transfrauen“ werden und Frauen zu „Transmännern“. Das soll laut den Plänen auch für Kinder ab 14 Jahren möglich werden. Wenn ihre Eltern dagegen sind, kann ein Familiengericht den Elternwillen überstimmen.

Der renommierte Kinder- und Jugendpsychiater Alexander Korte hatte zuvor die von den Grünen geforderte Änderung des Transsexuellengesetzes kritisiert. Es sei „ein großer Fehler“, sagte er. Es sollte kein sogenanntes Selbstbestimmungsgesetz geben, demzufolge schon 14jährige ihr Geschlecht wählen können. „Das wird auch zu Zerwürfnissen in Familien führen, weil mancher Teenager das dann gegen den Willen seiner Eltern durchsetzt.“

AfD spricht von „absoluter Horrorvorstellung“

Die AfD bezeichnete die im Sommer vorgelegten Ampel-Pläne später als „Mogelpackung und großes Täuschungsmanöver“. Zwar werde gesagt, es gehe zunächst nur um die „soziale Transition“ von Kindern mit sogenannter Gender-Störung, nicht um medizinische Maßnahmen wie die Verabreichung von Pubertätsblockern. Medizinische Maßnahmen seien jedoch absehbar und die „absolute Horrorvorstellung“.

Einige Beobachter der Transgender-Bewegung kritisieren seit geraumer Zeit, daß sich unter die Aktivisten, die für einen Geschlechtswechsel schon von Kindern werben, Pädophile mischten.

Feministen protestieren für das Selbstbestimmungsetz und gegen die SPD. Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Eibner/Fabian Steffens
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