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Universitätsmedizin: Wegen FFP2-Maske: Greifswalder Studenten müssen Vollbart abrasieren

Universitätsmedizin: Wegen FFP2-Maske: Greifswalder Studenten müssen Vollbart abrasieren

Universitätsmedizin: Wegen FFP2-Maske: Greifswalder Studenten müssen Vollbart abrasieren

Mann rasiert sich seinen Bart ab: Beim Einsatz in der Universitätsklinik Greifwald sind künftig nur noch Varianten des Schnurrbarts erlaubt
Mann rasiert sich seinen Bart ab: Beim Einsatz in der Universitätsklinik Greifwald sind künftig nur noch Varianten des Schnurrbarts erlaubt
Mann rasiert sich seinen Bart ab: Beim Einsatz in der Universitätsklinik Greifwald sind künftig nur noch Varianten des Schnurrbarts erlaubt Foto: picture alliance / Christin Klose / dpa-tmn
Universitätsmedizin
 

Wegen FFP2-Maske: Greifswalder Studenten müssen Vollbart abrasieren

GREIFSWALD. Der Krisenstab der Universitätsmedizin Greifswald hat die Studenten der Fakultät dazu aufgefordert, ihre Bärte abzurasieren, damit ihre FFP2-Masken richtig sitzen. Künftig sei beim Einsatz in der Klinik nur noch hygienekonforme Gesichtsbehaarung erlaubt, heißt es laut der Ostsee-Zeitung in einer Rundmail an die Medizinstudenten.

Dafür hängte das Dekanat eine Grafik an, aus der hervorgeht, welche Bartfrisuren nun verboten sind. So dürfen Studenten künftig zwar verschiedene Varianten des Schnurrbarts tragen, aber keinen Vollbart oder Koteletten.  Auch der sogenannte Henriquatre sowie ein Ziegenbart verhinderten angeblich das korrekte Tragen der Corona-Maske.

Sicherheit habe Vorrang vor dem Persönlichkeitsrecht

Zuvor galt die Maßnahme bereits für das Personal der Uni-Klinik. „Wir tragen die FFP2-Maske, um uns zu schützen. Und das geht nur, wenn diese dicht am Gesicht fest anliegt“, rechtfertige Krisenstabsleiter Klaus Hahnenkampf die Vorschrift.

Bei der Arbeit in der Klinik gehe es um die Sicherheit von Patienten und Angestellten. Deshalb seien Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht mitunter unvermeidbar.

Klinik übe „sanften Druck“ auf Verweigerer aus

Die Mehrheit der Beschäftigten habe Verständnis für die Regelung, betonte Hahnenkampf. Einzelne Bartträger hätten sich jedoch gesträubt. Der Krisenstab habe deshalb „sanften Druck“ auf sie ausgeübt.

„Ich finde es einfach unverhältnismäßig. Die Medizinstudierenden lassen sich vor jedem praktischen Einsatz testen. Also einmal am Tag. Wenn sie infiziert sein sollten, haben sie an diesem Tag so eine geringe Viruslast, daß sie nicht infektiös sind“, zitiert die Zeitung die Medizinstudentin Susanne Schmidt, die auch FDP-Vorstandsmitglied ist. Die meisten Studenten seien zudem bereits vollständig geimpft oder geboostert. (zit)

Mann rasiert sich seinen Bart ab: Beim Einsatz in der Universitätsklinik Greifwald sind künftig nur noch Varianten des Schnurrbarts erlaubt Foto: picture alliance / Christin Klose / dpa-tmn
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