SGE
Sondertrikot von Eintracht Frankfurt für Vielfalt Foto: picture alliance/HJS-Sportfotos
Bundesligist

Eintracht Frankfurt unterzeichnet „Charta der Vielfalt“

FRANKFURT/MAIN. Der Bundesligist Eintracht Frankfurt ist der „Charta der Vielfalt“ beigetreten. „Wir stehen für Toleranz und Vielfalt. Wer Intoleranz und Haß predigt, hat bei der Eintracht nichts verloren“, betonte Vereinspräsident Peter Fischer. Als Team könne die Sportgemeinschaft Eintracht (SGE) nur dann erfolgreich sein, „wenn jede und jeder Einzelne anerkannt, wertgeschätzt und einbezogen wird“, mahnte Fischer.

Das gelte nicht nur auf dem Platz, sondern auch für die Mitarbeiter. „Die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt ist für uns deshalb ein klares Bekenntnis zu unserer tiefen Überzeugung: Für Vielfalt und gegen Ausgrenzung. Und das überall!“ Die Eintracht ist nach dem SV Werder Bremen, Hertha BSC und dem VFL Wolfsburg der vierte Bundesligist, der der „Charta der Vielfalt“ beigetreten ist.

Fischer ist bekennender AfD-Gegner

Im vergangenen Monat hatte die SGE bereits mit einem Sondertrikot für Vielfalt geworben. Vor gut zwei Jahren hatte sich zudem Präsident Fischer öffentlich gegen die AfD positioniert und der Partei und ihren Wählern den Kampf angesagt. „Wer AfD wählt, kann kein Mitglied der Eintracht sein“, sagte er damals der FAZ. Es gebe keinen Platz „für die braune Brut“. So lange er Präsident sei, werde es „keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben“.

Sportlich läuft es hingegen für die Eintracht eher durchwachsen. Nach zuletzt drei Niederlagen in der Bundesliga reichte es am Wochenende zuhause gegen Hertha BSC nur zu einem Unentschieden, weshalb sich der Verein auf Platz 11 der Tabelle befindet. (krk)

Sondertrikot von Eintracht Frankfurt für Vielfalt Foto: picture alliance/HJS-Sportfotos

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