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Euro-Krise
 

Euro-Krise: Henkel plädiert für Ende mit Schrecken

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Hans-Olaf Henkel Foto: Bucardo

BERLIN. Er gilt als „Euro-Sarrazin“: Der frühere Chef der Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Olaf Henkel, hat sich vom Euro-Befürworter zu einem der schärfsten Kritiker der Gemeinschaftswährung gewandelt. Auf drei Großveranstaltungen wird er ab kommenden Sonnabend erläutern, warum er heute sein früheres Engagement als seinen „größten professionellen Fehler“ ansieht und für eine alternative Europolitik plädiert.

Dabei will Henkel auf mögliche Alternativen aufmerksam machen. Denn, so „alternativlos“, wie die derzeitige Regierungspolitik von der Bundeskanzlerin dargestellt wird, sei die Situation gar nicht, sagt Henkel: „Die möglichen Lösungen sind alle nicht einfach, aber es gibt sie! In jedem Fall ist ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende vorzuziehen.“ Da zur Zeit sämtliche Parteien die Kritik der Bürger an der Euro-Rettung ignorierten, richtet Henkel seine Hoffnungen auch auf eine neue Bürgerbewegung oder Partei. Zu deren Chancen will sich der Ex-BDI-Chef ebenfalls äußern.

Die Veranstaltungen finden am 22. Oktober in Münster (Congress Centrum), am 28. Oktober in Hamburg (Laeiszhalle – kl. Saal) und am 29. Oktober in Berlin (UdK) jeweils um 20 Uhr statt. Karten gibt es zum Preis von 15 Euro (zzgl. Gebühren) an allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter www.deag.de und www.ticketmaster.de. (JF)

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