Denkanstöße zum Selberdenken

In Deutschland eine Zeitung oder Zeitschrift zu gründen und zu etablieren, die im konservativen Spektrum bzw. rechts von der politischen Mitte eine Bedarfslücke füllt, ist ein in vielerlei Hinsicht ebenso schwieriges wie heikles Unterfangen. Nicht nur die JUNGE FREIHEIT kann davon ein Lied singen, auch die Verantwortlichen – namentlich vor allem Götz Kubitschek und Karlheinz Weißmann – der vom Institut für Staatspolitik (IfS) herausgegebenen Zeitschrift Sezession können da mit ganz eigenen Erfahrungen aufwarten. Als das erste Heft im Frühjahr 2003 erschien, äußerte der Doyen der konservativen Publizistik in Deutschland, Criticón-Begründer Caspar von Schrenck-Notzing, in dieser Zeitung die Hoffnung, daß mit der Aufgabe der Sezession auch ihre Kräfte wachsen mögen und sich der nötige Rückenwind einstellt. Heute, fünf Jahre danach, wird man mit Vorliegen des fünfundzwanzigsten Heftes feststellen dürfen: Das Unterfangen ist geglückt. Die anfangs vierteljährlich, seit 2007 zweimonatlich erscheinende Sezession ist mittlerweile aus dem konservativen Binnendiskurs nicht mehr wegzudenken. Neben der JF ist sie zu einem Kristallisationspunkt rechtsintellektueller Autoren geworden, die mit ihren besten Beiträgen immer wieder Denkanstöße zum kritischen Selberdenken geben. Das ist nicht wenig in Zeiten, in denen die meisten nur noch nachschmecken, was ihnen in alteingesessenen Medien vorgekaut wird. Info und Kontakt: Sezession, Rittergut Schnellroda, 06268 Albersroda, Telefon/Fax: 03 46 32/ 9 09 42, Internet: www.sezession.de

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