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8. Mai: Tag des Streits

Es dämmert bald der Tag herauf, an dem der deutsche Untergang sein biblisches Alter erreicht: Vor 70 Jahren gaben die deutschen Streitkräfte im Mai 1945 ihren Widerstand auf. Doch schon mit dieser Feststellung dürfte garantiert sein, daß sich vielerorts Empörung regt, denn es strebt ein wesentlicher Teil der deutschen Gesellschaft danach, sich als an diesem […] mehr »

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Wochenschau

Dienstag, 7. April 2015 Verkehrte Wirklichkeit: Das einzige Mal, daß die „Zivilgesellschaft“ marschiert, sind die traditionellen „Ostermärsche“. Dort kamen gestern bundesweit bis zu 10.000 Menschen auf die Straße. Auf dem Osterspaziergang von Pegida in Dresden waren es offenkundig mindestens 10.000 – doch die Medien verschweigen die Demonstration einfach. Wo doch über die Zahlen berichtet wird, […] mehr »

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Learn German!

Liebe Briten! Wir wissen ja, daß Ihr Fremdsprachen im allgemeinen – und im besonderen der deutschen Sprache – immer geringere Bedeutung beimeßt. Eines der jüngsten Beispiele habt Ihr auf der Pressekonferenz bei Borussia Dortmund am 15. April gegeben, auf der Jürgen Klopp seinen Rücktritt als Übungsleiter (für Euch: „Trainer“) erklärte. Eure Zeitung Telegraph (für uns: […] mehr »

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Deutsches Glück, deutsche Sorgen

„Alle Menschen wollen glücklich sein“ wußte schon Aristoteles zu sagen. Und das trifft auch heute noch auf die Krone der Schöpfung zu. Anfang April veröffentlichte die FH Köln eine Studie, bei der eine Mehrheit aus 5.000 Arbeitnehmern aus dem Mittelstand sagte, daß sinnvolle Arbeit wichtiger sei als gute Bezahlung. Ebenso eine Umfrage des GfK-Vereins („Non-Profit-Organisation […] mehr »

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Gender in der Schule: Neue Beschwichtigungsversuche

In der Debatte um die Einführung der Gender-Ideologie in den Schulen geben die involvierten Politiker kaum einen Ton von sich. Nun scheinen sie eine neue Vorgehensweise zu versuchen, um das Projekt dem Volk schmackhaft zu machen. Insbesondere in Baden-Württemberg ist dies notwendig, denn eigentlich muß der neue Bildungsplan im Herbst verabschiedet werden. Dieser neue Ton […] mehr »

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Abendland und Perückenschwulst

Nachdem ich mich vor 14 Tagen bereits mit der aktuellen Geisteshaltung deutscher Kulturjournalisten beschäftigt hatte, soll heute ein zweites Beispiel folgen. Es geht dabei um das fast ausschließlich negativ gestimmte Echo der etablierten Medien gegen die „Pegida“-Bewegung. Da „Pegida“ den Begriff des „Abendlandes“ wieder in die öffentliche Debatte gebracht hat, mochte aus aktuellem Anlaß auch […] mehr »

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Wehrpflicht 1935 (II)

Die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland war 1935 eine naheliegende Antwort. Damit schloß der letzte Beitrag ab und mit der regimeunabhängig zu stellenden Frage, ob sie zugleich eine kluge Antwort gewesen sei. Zu den Gründen, aus denen Letzteres zu bezweifeln war, gehörte beispielsweise die schon damals stets irrationale Vorurteilswelt, mit der Deutschland häufig von […] mehr »

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Peter Gauweiler oder Die Prozeduren der Demütigung

Der Rückzug Peter Gauweilers vom Politikbetrieb ist allgemein bedauert worden. Kaum ein Kommentar, der nicht in die Feststellung einmündete, daß der Bundestag und der Parlamentarismus insgesamt mit dem Ausscheiden des Charakterkopfs ärmer würden. Wohl wahr! Und trotzdem gehen solche Aussagen am Wesentlichen vorbei. Gauweiler bezeugt mit seinem Entschluß, daß der Parlamentarismus nicht nur arm dran, […] mehr »

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Das Recht auf Diskriminierung ist die Essenz der Freiheit

Stellen Sie sich einmal vor, Amerika wäre tatsächlich so frei, wie die Gründerväter es ursprünglich beabsichtigten. In diesem authentisch (und klassisch) liberalen Amerika könnte niemand den dort lebenden freien Männern und Frauen vorschrieben, wie sie über ihr Eigentum, also ihre Körper, Häuser und Unternehmen, zu verfügen haben. Nach dem Willen der Gründerväter steht es dem […] mehr »

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Wochenschau

Samstag, 28. März 2015 “Salzgitter II”: In der Wochendausgabe der Berliner Zeitung versucht Redakteur Markus Decker den CDU-Politiker Arnold Vaatz wegen dessen gescheiterten Gesprächsversuch mit Pegida als störrischen Einzelgänger darzustellen, bezeichnend dafür die Überschrift: “Immer gegen den Strom” – und das ausgerechnet in einem Blatt, das aufgrund seiner DDR-Vergangenheit ein Paradebeispiel für Opportunismus ist. Sonntag, […] mehr »

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Bismarcks Sprache

Zum 200. Geburtstag Otto von Bismarcks am 1. April fehlten in den Zeitungen nicht die Lobeshymnen auf seine Sprache. Vielleicht waren die Sprachbetrachtungen für viele Journalisten ein Weg, sich nicht mit anderen Leistungen des Reichskanzlers auseinandersetzen zu müssen. Er sei, so hieß es immer wieder bewundernd, nicht nur ein ausgezeichneter Redner gewesen, sondern habe auch […] mehr »

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Namen nennen oder nicht? Zweierlei Maß

Es ist jetzt acht Tage her, seitdem die in Barcelona gestartete Germanwings-Maschine in den französischen Alpen abgestürzt ist. Seitdem entbrannten nicht nur heftige Diskussionen über den schrecklichen Vorfall an sich, sondern auch über die Rolle der Medien bei Katastrophen wie dieser. Das führte mitunter zu kleinlichen Rechtfertigungsversuchen zahlreicher Chefredakteure gegenüber den Lesern. Haufenweise Kritik und […] mehr »

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Pontius Pilatus: Prototyp des korrupten Opportunisten

Die Passion Jesu Christi ist ein Ereignis, welches es nicht nur schafft, die Religiosität und die Frömmigkeit der Menschen zu bewegen, sondern auch das Interesse für die psychologischen und gesellschaftlichen Umstände, die zu diesem politischen Verbrechen geführt haben, zu wecken. Das liegt daran, daß das gesamte Leidensgeschehen nicht nur ziemlich detailliert in den Evangelien beschrieben […] mehr »

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Haßwörter und Pesthauch

Deutsche Kulturjournalisten verwöhnen ihre Leser nur selten mit originären Gedanken, über die zu diskutieren lohnen würde. In der Regel erfüllen sie allein die Funktion, die Herrschaft des bestehenden Zeitgeistes und die moralische Legitimität der politischen Eliten durch mehr oder minder intellektuell wirkende Kommentare zu bestätigen. Man ist tendenziell ein Freund amerikanischer Politik, der Einheit Europas, […] mehr »

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Wehrpflicht 1935

In diesen Tagen vor achtzig Jahren führte Deutschland die Wehrpflicht wieder ein. Dem entsprechenden Gesetz wurde ein weitschweifiger politischer Aufruf vorangestellt. Gleich sein erster Abschnitt setzte damit an, die betrogene Gutgläubigkeit der Deutschen und den Zynismus der internationalen Politik zu beschwören: „Als im November 1918 das deutsche Volk – vertrauend auf die in den 14 […] mehr »