„Fridays for Future“-Demonstration in Freiburg Foto: picture alliance
Klimawandel

Entzauberung einer Hysterie

Anfang der Woche eine neue Alarm-Meldung der Bundesregierung: Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt legten einen „Monitoringbericht“ vor, der die Dramatik des Klimawandels unterstreichen soll. Seit 1881 habe sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland um 1,5 Grad erhöht – wir wissen: Es liegt eine kleine Eiszeit hinter uns.

Seit Monaten geht ein Trommelfeuer an Horrornachrichten auf uns nieder: Wir erleben einen „dramatischen“ Klimawandel, er sei primär menschengemacht und nur durch eine radikale Energie- und Verkehrswende sei der Untergang des Planeten noch aufzuhalten. Stimmt das alles wirklich und ist das die einhellige wissenschaftliche Erkenntnis, wie immer inbrünstig behauptet wird?

Ungeklärte Rückkoppelungseffekte

Seit einem Jahr recherchierte der Filmemacher Marco Pino für JF-TV und legt jetzt die 90minütige Dokumentation „Mythos Klimakatastrophe“ vor, die es in sich hat. Pino stellt dar, warum das sogenannte „vorindustrielle Niveau“ der Erdtemperatur, das von in Medien präsenten „Klimaexperten“ ständig angeführt wird, eine Schimäre ist und die Erde in den vergangenen Jahrtausenden häufig wärmer war als heute.

Pino entlarvt die zentrale These, nach der der CO2-Anstieg linearen oder gar exponentiellen Temperaturanstieg auslöse als Bluff, vielmehr sei CO2 hinsichtlich seiner Treibhauswirksamkeit bereits weitgehend erschöpft und wir hätten es allenfalls noch mit einer abschwächenden Erhöhung zu tun.

Zuletzt zeigt sich in der JF-TV-Dokumentation, daß zahlreiche Rückkoppelungseffekte ungeklärt sind, die den Treibhauseffekt von CO2 kompensieren können. Mit anderen Worten: Es ist eben nicht alles wissenschaftlich einhellig geklärt und sogar sehr vieles strittig.

Was ist nur mit den Deutschen los?

Eine besonnene Diskussion über Klimapolitik ist jedoch in einem Großteil der Medien und von der Mehrheit der politischen Parteien nicht erwünscht. Man hat sich gläubig einer Agenda unterworfen, die der Politik den Superjoker in die Hand drückt. Wenn ein Problem nichts weniger als den Weltuntergang auslöst – muß dann nicht jedes Mittel recht sein? Muß nicht jedes andere Thema notwendigerweise hinter der „Klimarettung“ zurückstehen? Kann es nicht sogar der Preis der „Rettung des Planeten“ sein, daß der demokratische Diskurs, ja, die Demokratie selbst ausgehebelt werden muß, um die „richtigen“ Entscheidungen zu erzwingen?

Je weiter wir uns von Deutschland entfernen, um so mehr stellen wir fest, daß der Grad der Hysterie, mit dem sich die Öffentlichkeit hierzulande von der „Klimakatastrophe“ in Panik versetzen läßt, weltweit unübertroffen ist. Was ist nur mit den Deutschen los? Haben wir eine spezifische Neigung zu Welterlösungsideen, mit der wir die Welt beglücken wollen? Wir hoffen auf baldige Ernüchterung.

„Fridays for Future“-Demonstration in Freiburg Foto: picture alliance

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