Wir befinden uns im Jahre 2026. Ganz Deutschland ist von sich selbst verachtenden Linken besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Eine von unbeugsamen Brandenburgern bevölkerte Gemeinde hört nicht auf, den Masochisten Widerstand zu leisten. Tatort: Bahnhof Neuenhagen bei Berlin. Unbekannte bemalen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Treppen vor den Zügen in Schwarz-Rot-Gold. Solche Aktionen passieren in letzter Zeit öfter, zum Beispiel im nordrhein-westfälischen Arnsberg Anfang Februar.
Damals hatten die Grünen entsetzt und wütend reagiert. „Eine Regenbogentreppe über Nacht in Schwarz-Rot-Gold zu übersprühen, ist eine klare rechtsextreme Aussage gegen Vielfalt, Queers und eine bunte Gesellschaft, pro Nationalismus“, schrieb die Vorsitzende der Grünen in der Arnsberger Stadtvertretung, Verena Verspohl, auf Instagram. Die Stadt erstattete deshalb Anzeige bei der Polizei.
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Schwarz-rot-goldene Treppe bleibt
Nicht so in Neuenhagen bei Berlin. Dort meldet sich der parteilose Bürgermeister Ansgar Scharnke in einem Instagram-Video zu Wort und schildert den geplanten weiteren Umgang mit dem unverhofften Auftauchen von Schwarz-Rot-Gold. Die Bahnhofsmitarbeiter hätten sich „natürlich gleich Gedanken gemacht, wie wir das entfernen“. Dann die Erkenntnis: Entfernung mit Sandstrahlen wäre nötig. Das ist allerdings teuer. Scharnke findet eine pragmatische Lösung: „Wir haben jetzt beschlossen, wir lassen das jetzt nicht teuer entfernen.“
Und schon wieder gibt es eine Treppe in Deutschlandfarben. Aber der Bürgermeister von Neuenhagen Ansgar Scharnke geht damit auf jeden Fall entspannter um als andere.
Quelle: Instagram / ansgarscharnke pic.twitter.com/RacmSOdjOF— Lena (@lenasjfupdate) February 22, 2026
Die Treppe, führt der Bürgermeister aus, werde jetzt einbezogen „in unser ‚Kunstprojekt Gestaltung‘ durch die Jugendlichen und unsere Schulen“.
Die Nationalfahnen zieren also den Bahnhof, zwischen bunten und legalen Graffitis der örtlichen Schüler. Kein Steuergeld wird verschwendet für selektive und politisch motivierte Stadtreinigung an einem ohnehin vollgesprühten Ort. Manchmal kann es so einfach sein. Linke Schreihälse schreien lassen und sich am Willen der Bürger orientieren. Die Kommentare unter den Ausführungen des Bürgermeisters sind übrigens fast ausschließlich positiv. Die meisten Menschen sind eben doch erheblich normaler, als es im Internet krakeelende Linke gerne hätten. Gott sei Dank.





