Der Prager Schriftsteller Franz Kafka: Sein Werk wird oft als Vorwegnahme des Totalitarismus gedeutet. Foto: picture alliance / Godong | Catherine Leblanc / Godong /// JF Collage: JF
Ob die Kluft zwischen Eigenwahrnehmung und Realität, ein rücksichtsloser Staatsapparat oder ein Gefühl der Machtlosigkeit, obwohl Franz Kafkas Bücher aus einer ganz anderen Zeit stammen, erschloß er das Totalitäre bürokratischer Allmacht zeitlos. Ein Kommentar von Thorsten Hinz.
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„Alles für Deutschland“ heißt nach jeder geschichtlich überlieferten Auslegung dieses geschichtlichen Schlagworts und zwar ganz unabhängig von der strafrechtlich relevanten Verwendung durch die SA nichts anderes als die geistige Voraussetzung der hier geschilderte bürokratielüsternde Vereinnahmung /Enteignung der Bürger zugunsten des nationalistischen Staates. Die innere Ähnlichkeit im Kampf gegen freie Bürger zwischen Rot-Grün und der AfD sollte nicht länger ignoriert werden. Beide wollen nicht den liberalen Minimalstaat. Die AfD tarnt es nur mehr.
Wenn mich meine Wahrnehmung nicht trügt, dann befinde ich mich
spätestens seit den 1968er + der kafkaesken EU, inmitten einer morbiden, der Bürokratie geweihten, totalitären Gesellschaft.
So kurz der Text, doch so wahrhaftig. Das Leben in der Geschichte und der Kultur lässt am Ende die Wahrheit erkennen.
Ja, so ist es wohl. Die Idiotie ist allgegenwärtig. Anstelle nach identifizierbaren Verdächtigen zu suchen, kann man nurmehr von schwingenden Zeitgeistfeldern ausgehen. Die beste Erklärung liefert m.E. noch immer Schafarewitsch: „Der Todestrieb in der Geschichte“. Leider.
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Der Prager Schriftsteller Franz Kafka: Sein Werk wird oft als Vorwegnahme des Totalitarismus gedeutet. Foto: picture alliance / Godong | Catherine Leblanc / Godong /// JF Collage: JF
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