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Klima-Extremisten, Straffreiheit und die Corona-Amnestie: Kaisers Royaler Wochenrückblick

Klima-Extremisten, Straffreiheit und die Corona-Amnestie: Kaisers Royaler Wochenrückblick

Klima-Extremisten, Straffreiheit und die Corona-Amnestie: Kaisers Royaler Wochenrückblick

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Klima-Extremisten, Straffreiheit und die Corona-Amnestie
 

Kaisers Royaler Wochenrückblick

Und täglich grüßen die Klima-Kleber, heißt es mittlerweile auf den Straßen vieler deutscher Städte. Die absichtlich inaktiven Aktivisten, deren Aktionen im Wesentlichen darin bestehen, daß sie sich an irgendeine Straße festkleistern, halten mit ihrem Hintern-auf-Asphalt-Aktivismus inzwischen nicht mehr nur die normal arbeitende Bevölkerung auf, sondern verursachen auch schon mal Staus, die dazu führen, daß Rettungskräfte nicht mehr rechtzeitig zu Unglücksorten kommen. „Da müssen schärfere Gesetze her“, sagen die einen. „Die Gesetze sind völlig ausreichend; sie müssten nur konsequent angewandt werden“, sagen die anderen.

So oder so ist klar: Echte juristische Konsequenzen müssen die Chaoten von der „Letzten Generation“ nur äußerst selten fürchten. Selbst dann nicht, wenn es sich bei den Betreibern der „verschärften Sitzblockaden“ um Wiederholungstäter handelt. Wie aus einer Antwort des Rot-Grün-Roten Senat auf eine Anfrage der Berliner FDP-Fraktion hervorgeht, sind 182, der Klebrigen Politbanditen, bereits mehrfach bei rechtswidrigen Aktionen erfaßt – und wieder freigelassen worden. 46 Personen sind bei mehr als zehn Aktionen negativ in Erscheinung getreten. Einer der Wiederholungstäter wurde schon 27 Mal wieder freigelassen.

Senat berichtet 17 Blockaden von Rettungswagen

Was man der Antwort des Senats ebenfalls entnehmen kann: Im Zeitraum vom 21. Juni bis 26. Oktober sind 17 Rettungswagen durch Aktionen der „Letzten Generation“ aufgehalten worden. Der Name der Organisation scheint für sie also in mehr als nur einer Art und Weise Programm und gleichzeitig Auftrag zu sein. Ganz nach dem Motto: Wir müssen sowieso bald alle sterben, warum sollten wir euch dann nicht wenigstens mitnehmen?

Die linksgrüne Twitter-Bubble regt sich derweil noch immer lieber über die Übernahme ihrer einstigen Lieblingsplattform durch Elon Musk auf. Vor allem die Tatsache, daß Accounts, die aus geringfügigen oder zweifelhaften Gründen gesperrt wurden, nun nach und nach wieder freigeschaltet werden sollen, ist den wachsamen Fakten- und Meinungs-Kontrolleuren ein Dorn im Auge.

Zudem empören sich die mainstreamtreuen Medien-Opfer darüber, daß es den blauen Haken zur Verifizierung des eigenen Twitter-Kontos, gegen Geld und damit potentiell für jeden geben soll. Damit sei, der Verbreitung von „Fake News“ doch Tür und Tor geöffnet, meint die „Generation FUNK“, die sich in den Corona-Jahren voll und ganz auf die Informationen der „offiziellen Quellen“ verlassen und damit, wie sie inzwischen selber weiß, selbst reichlich Fake News weiterverbreitet hat. Eigentlich sollte man meinen, daß eine solche Erfahrung ein bisschen demütig macht. Aber zum Himmel stinkende Selbstgerechtigkeit, ist wohl die einzige Ressource, die im rot-gelb-grün regierten Deutschland niemals zur Neige geht.

Corona-Amnestie für Selbstgerechte?

Viele der Selbstgerechten fordern jetzt, eine Corona-Amnestie, und wollen damit endlich das große „gegenseitige Vergeben“ einleiten, das eigentlich nur eine Seite, nämlich die der Corona-Hysteriker, so richtig nötig hat. Heute, nachdem sich vieles, von dem was sie verbreitet haben, als falsch – und etliches, von dem was die vermeintlichen „Schwurbler“, „Querdenker“ und andere vorausgesagt haben, als richtig herausgestellt hat, sprechen die, die lange von sich behauptet haben, ausschließlich der „Wissenschaft zu folgen“, von der „Dunkelheit“, in der „wir“ uns alle befunden hätten. So veröffentlichten deutsche Forscher eine Studie die mit hoher Sicherheit belegen will, daß das Virus keinen natürlichen Ursprung hat.

Sie lamentieren: Sie seien eben verängstigt und besorgt gewesen – und man hätte es ja damals auch nicht besser wissen können. Nun, daß das so nicht stimmt, ist ziemlich eindeutig. Schließlich gab es ja Leute, die es besser wußten. Nämlich die, die darum besorgt waren, welche Auswirkungen, die allgemeine Überreaktion auf das Corona-Virus, auf die Wirtschaft und die Gesellschaft haben könnte. Also genau die Leute, die schon vor Jahren auf Gefahren hingewiesen haben, die die Corona-Maßnahmen mit sich brachten.

Hinter der Bitte, um eine Corona-Amnestie, könnte also durchaus zumindest eine erste Ahnung davon stecken, daß man selbst in den letzten Jahren vielleicht doch mehr Schuld auf sich geladen hat, als man dachte. Und vor allem mehr, als jene, denen man für so ziemlich alles Böse in der Welt die Schuld in die Schuhe schieben wollte. Die Sehnsucht danach, sich die zwar gut desinfizierten aber dennoch schmutzigen Hände, in frischer Unschuld zu waschen, ist also überaus verständlich. Aber: Vor die Vergebung hat der liebe Gott die Reue gesetzt; nicht die Ausrede.

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
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