Anzeige
AnzeigeLangen Müller, Fritz Söllner, Rechtsstaat, Freiheit, Energiekrise, Thilo Sarrazin

Grüne, Grüne 2.0 und Corona: Kaisers royaler Wochenrückblick

Grüne, Grüne 2.0 und Corona: Kaisers royaler Wochenrückblick

Grüne, Grüne 2.0 und Corona: Kaisers royaler Wochenrückblick

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Grüne, Grüne 2.0 und Corona
 

Kaisers royaler Wochenrückblick

Stell Dir vor, Du ächzt unter einer schweren Inflation. Dein Unternehmen geht gerade wegen der Folgen der Corona-Maßnahmen und der Energiekrise den Bach runter. Du hast Angst vor einem Atomkrieg und bangst um die Zukunft Deiner Kinder, und Deine Regierungspartei erklärt „diskriminierender Bemalungen“ von Volksfest-Schausteller-Buden zum Problem.

Genau das ist gerade in Baden-Württemberg passiert. Dort sind die Grünen zu alter Spießer-Hochform aufgelaufen und haben sich über die freizügigen Bilder an einigen Fahrgeschäften der Cannstatter Wasen in Stuttgart empört. Die Gemeinderatsfraktion Bündnis 90/Die Grünen forderten in einem Antrag die „sofortige Entfernung aller diskriminierenden Abbildungen an den Ständen des Stuttgarter Frühlingsfests“.

Wobei man in der Mutterpartei der neuen politisch korrekten Prüderie Wert darauf legt, daß es bei der Entrüstung „nicht um nackte Haut“ ginge, „sondern 00um die Darstellung von Frauen als Sexual-Objekt“. Die Kritik, die außer den Kritikern aus dem Gemeinderat selbst, eigentlich keinen interessierte, zeigte Wirkung. Weil die Betreiberin, der Schießbude „1001 Nacht“ und ihre Kollegen schlicht keine Lust auf lange Diskussionen mit den spaßbefreiten intellektuellen Schiffschaukel-Bremsern aus der Politik hatten, bekam eine der Barbusigen jetzt eine blickdichte Bluse verpaßt.

Grüne Schießbuden-Figuren

Bei einer anderen Dame wird der BH geschlossen. Mark Roschmann vom Schaustellerverband Südwest zeigte sich zufrieden mit diesem Kompromiß. Es sei aus finanziellen Gründen nicht möglich, komplette Fassaden von heute auf morgen umzugestalten. „Das fängt im mittleren fünfstelligen Bereich an“, so der Interessenvertreter der durch die Corona-Maßnahmen der letzten zwei Jahre eigentlich schon genug gebeutelten Branche. Zumindest ist seit der Provinzposse um die Stuttgarter Schießbuden-Figuren klar: Auch die Grünen haben Corona ein Stück weit hinter sich gelassen und sind mittlerweile zu ihrer ganz eigenen „Normalität“ zurückgekehrt.

Zur neuen Normalität der Grünen gehört auch ihr Status als Kriegspartei. Nicht ohne Grund wird ihre Star-Ministerin Annalena Baerbock für ihren außenpolitischen Konfrontationskurs gegen Rußland inzwischen auch von vielen Konservativen bis weit ins Lager der weltpolitischen Falken abgefeiert. Ihre Parteichefin, Ricarda Lang, kam dieser Tage mit einer ganz besonderen Idee zur Füllung der eigenen Kriegskasse um die Ecke. Die Politikerin aus Filderstadt will vor allem Energiekonzerne mit einer sogenannten „Übergewinnsteuer“ belasten. „Wenn es offensichtlich ist, daß einige Konzerne wissentlich und vor allem übergebührlich am Horror dieses Krieges verdienen, dann sollten wir doch eine Übergewinnsteuer einführen, die genau dem aktiv entgegenwirkt“, so die Grünen-Vorsitzende.

Das Vokabular der Grünen entspringt mehr als deutlich einer politischen Denke, in der Gewinne und Wachstum per se schon etwas Unmoralisches sind. Lang sollte allerdings aufpassen, daß sie mit solch einer Wortwahl, die neuen Fans ihrer Partei nicht gleich wieder vergrault.

Und es gibt sie doch!

Und es gibt sie doch: Die schweren Schäden durch die Corona-Impfung. Wie jetzt herauskam wohl sogar in deutlich höherer Zahl als bisher (offiziell) angenommen. Genauer gesagt, ist die Zahl, mit rund 500.000 schwerer Komplikationen nach Impfungen gegen Sars-CoV-2, womöglich 40mal höher, als durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) offiziell angegeben wird.

Das ist eines der Zwischenergebnisse einer langfristigen Beobachtungsstudie der Berliner Charité. In einer Überschrift eines Beitrags des SWR, zu den „verdrängte Corona-Impfschäden“, wurde das Ganze so formuliert: „Schwere Einzelfälle, wenig Forschung“. Überhaupt ist die mediale Berichterstattung zu dem Thema, so sie denn überhaupt stattfindet, bisher noch sehr zurückhaltend. Die Berliner Morgenpost sprach wenige Wochen zuvor sogar noch von einem überraschend niedrigen Risiko für schwere Nebenwirkungen bei der Corona-Impfung.

Vorhang auf für Kaisers Wochenrückblick Foto: picture alliance/imageBROKER / JF-Montage
Anzeige
Anzeige
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles