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Meinung: Kölner Anti-Terror-Farce

Meinung: Kölner Anti-Terror-Farce

Meinung: Kölner Anti-Terror-Farce

Kaddor
Kaddor
Demo-Anmelderin und Religionspädagogin Lamya Kaddor Foto: picture aliance/dpa
Meinung
 

Kölner Anti-Terror-Farce

Die mit viel Wirbel angekündigte Moslem-Demonstration gegen islamischen Terror in Köln wird zur Farce, bevor sie begonnen hat. Der aus Ankara ferngesteuerte Moscheekonzern Ditib boykottiert die Veranstaltung. Dafür hat das Zentralkomitee der deutschen Katholiken sein Kommen angekündigt. Als Wasserträger der Islam-Lobby sind die Berufskatholiken einfach unersetzlich. <>Ein Kommentar von Michael Paulwitz.<>
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Die mit viel Wirbel angekündigte Moslem-Demonstration gegen islamischen Terror in Köln wird zur Farce, bevor sie begonnen hat. Die Absage des größten Islamverbands, des aus Ankara ferngesteuerten Moscheekonzerns Ditib, macht schon im Vorfeld klar: Daß islamische Parallelgesellschaften in Deutschland Brutstätten des Terrors sind, die im Zuge des Asylansturms gerade reichlich Nachschub an Rekrutierungs- und Mobilisierungspotential erhalten, ist der organisierten Islamisierungs-Lobby vollkommen egal.

Genauso gleichgültig wie die berechtigten Befürchtungen der einheimischen Bevölkerung, die es fraglos begrüßen würde, wenn der organisierte Islam in Deutschland zumindest einmal anfangen würde, sich mit dem auseinanderzusetzen, was da unter seinen Fittichen heranwächst.

Sklavische Befolgung

Die Begründung der Ditib-Absage an die Veranstaltung vor den Toren ihres Hauptquartiers ist an Arroganz und Frechheit kaum zu überbieten. Es sei ja Ramadan, da seien gute Moslems mit Fasten beschäftigt und man könne ihnen nicht zumuten, mittags auf die Straße zu gehen, um „zu marschieren und zu demonstrieren“.

Die sklavische Befolgung noch so absurder religiöser Regeln ist also wichtiger, als der Gesellschaft, in der man lebt, ein Zeichen der Beteiligung und Gemeinsamkeit zu senden. Schön, daß das mal wieder klargestellt wäre. So denken hartgesottene Islamisten eben, auch solche übrigens, die Bomben legen.

Und überhaupt, läßt Ditib die Ungläubigen wissen, seien Moslems „keine Verhandlungsmasse, die sich nach Belieben hierhin oder dorthin zitieren läßt“ – heißt im Klartext: Wir bestimmen hier die Regeln und lassen uns gar nichts sagen.

Nix hat mit nix zu tun

Immerhin: Daß es bei der Kölner Demo, wie Ditib kritisiert, vor allem um „mediale und politische Effekthascherei“ geht, läßt sich schwer leugnen. Dafür steht schon der teilnehmende Zentralrat der Muslime und sein Chef Ayman Mazyek, der überall dabei ist, wo eine Kamera winkt, und uns am Sonnabend, persönlich oder durch einen Stellvertreter, fraglos wieder erklären wird, daß nix mit nix was zu tun habe.

Mit dem, was bei den eigenen Leuten so vorgeht, mag ein Ayman Mazyek sich nämlich genauso ungern beschäftigen wie die Demo-Anmelderin Lamya Kaddor. Immerhin haben sich gleich mehrere Schüler der in den Medien gern zur „Islamwissenschaftlerin“ hochgejubelten Religionspädagogin zum Dschihad in den Reihen des IS nach Syrien abgemeldet.

Wasserträger der Islam-Lobby

Lieber also wohlfeile Lippenbekenntnisse abgeben, als den islamistischen Propaganda-Sumpf in den Moscheegemeinden und Vereinen auszumisten. Da sind sich die Demo-Organisatoren mit den Diven von der Ditib, die beleidigt auf ihre vielen Pressemitteilungen zu den diversen Terroranschlägen verweisen, im Grunde eigentlich ganz einig.

Wer die Heuchler von der Ditib auf der Kölner Anti-Terror-Demo vermißt, kann sich damit trösten, daß die Heuchler vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) mit von der Partie sind. Die sind nämlich auch gegen „jede Form von Gewalt“ im Namen der Religion.

Klingt ganz wie bei Ditib, die sich dagegen verwahren, den islamischen Terrorismus auf islamischen Terrorismus zu „verengen“. Zwar hat man von christlichem Terrorismus bislang wenig gehört, um nicht zu sagen gar nichts. Aber als Wasserträger der Islam-Lobby sind die Berufskatholiken einfach unersetzlich.

Demo-Anmelderin und Religionspädagogin Lamya Kaddor Foto: picture aliance/dpa
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