Schmiererei an AfD-Büro in Schwerin Foto: AfD Mecklenburg-Vorpommern
Gewalt gegen AfD

Sieben Attacken auf Schweriner AfD-Büro binnen zwei Wochen

SCHWERIN. Ein AfD-Büro in Schwerin ist bereits zum siebten Mal innerhalb zwei Wochen von mutmaßlich linksextremen Tätern attackiert worden. In der Nacht zu Donnerstag warfen Unbekannte weiße Farbbeutel auf das Bürgerbüro der Partei und schmierten mit grüner Farbe auf ein Fensterbrett „FCK AfD“ (Abkürzung für „Scheiß AfD“), sagte eine Polizeisprecherin der JUNGEN FREIHEIT.

Der Sachschaden beziffere sich auf mehrere hundert Euro. Bereits bei der Büroeröffnung am 1. Juni hatten Linksextreme versucht, das zu verhindern. Einen Tag davor hatten bislang unbekannte Täter die Reifen des Autos eines AfD-Mitglieds vor dem Büro zerstochen.

Schmiererei an AfD-Büro Foto: AfD Mecklenburg-Vorpommern

Danach sprühten die AfD-Gegner immer wieder Parolen wie „Hate Nazis“, „Fickt euch“, „Schwachköpfe für Deutschland“ oder linksextreme Sprüchen auf Spanisch an die Fenster und Hausfassade. Zuletzt wurden auch die Fensterschreiben zerkratzt.

Die Schweriner Kriminalpolizei ermittelt. Nach JF-Informationen gelang es der Polizei nach einer Spuckattacke auf das Büro, DNS-Spuren von mindestens einem Täter zu sichern.

AfD-Fraktionschef will sich nicht einschüchtern lassen

„Farbanschläge, Spuckattacken und zerkratzte Fensterscheiben sind mittlerweile trauriger Alltag für die Mitarbeiter im Schweriner Bürgerbüro. Ziel der offensichtlich linksextremen Täter ist es, die AfD aus Schwerin zu vertreiben. Das können sie allerdings gleich wieder vergessen. Wir lassen uns durch Kriminelle nicht einschüchtern“, kommentierte der AfD-Fraktionschef im Schweriner Landtag, Leif-Erik Holm die Übergriffe.

Die „demokratiefeindlichen AfD-Hasser“ könnten sich allerdings auch über Sympathie freuen. Das habe der Auftritt der früheren Vize-Präsidentin des Landtags, Silke Gajek (Grüne), bewiesen, die an einer Blockade der Büroeröffnung zusammen mit Linksextremen teilgenommen hatte. (ls)

Schmiererei an AfD-Büro in Schwerin Foto: AfD Mecklenburg-Vorpommern

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