Kommentar zum Mißbrauchskandal

Tief im grünen Pädophilen-Sumpf

Immer tiefer versinken die Grünen im Sumpf ihrer Pädophilen-Skandale. Zug um Zug dringt an die Öffentlichkeit, daß die im Walter-Bericht dargelegten Ungeheuerlichkeiten noch lange nicht die ganze „Aufarbeitung“ waren, sondern allenfalls der Anfang davon. Jetzt ist die „Alternative Liste“ dran, die Vorläuferorganisation der Berliner Grünen. Mit dem heute öffentlich vorgestellten Bericht erhält der grüne Päderasten-Sumpf eine neue Qualität.

Daß die aktuell amtierenden Landesvorsitzenden den Bericht vorlegen und ein heutiger Grünen-Abgeordneter daran mitgearbeitet hat, ist immerhin anzuerkennen. Zugleich riecht das nachgeschobene Dementi, die Zahl von tausend Mißbrauchsopfern sei im Bericht gar nicht belegt, das habe man bei einer früheren Veranstaltung nur mal so in die Tüte gesprochen, ganz nach der üblichen heuchlerischen Verdrängung und Schönrederei.

Die bisherige Lebenslüge ist geplatzt

Spielt es tatsächlich eine Rolle, ob die Opferzahl drei- oder vierstellig war? Das Ungeheuerliche an den Berliner Enthüllungen über pädophile Aktivitäten von Parteimitgliedern und Funktionären der Alternativen Liste in den achtziger und neunziger Jahren ist doch, daß die bisherige Lebenslüge – man habe zwar früher mal Pädophilen und ihren umtriebigen Fürsprechern zu viel Einfluß auf Politik und Programme der Grünen gegeben, aber selbst keinen Mißbrauch getrieben – damit ein für allemal geplatzt ist.

Die „Schwulen-AG“ der Partei ein „Pädo-Bereich“ – der Grünen-Abgeordnete Thomas Birk sagt es ja selbst. Volker Beck, 1987-1990 „Schwulenreferent“ der Bundestagsfraktion und bis 1994 Sprecher der „Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik“, steckt damit auch wieder mittendrin. Nur kurz war er etwas stiller geworden, nachdem unmittelbar vor der Bundestagswahl seine Lüge aufgeflogen war, sein in jener Zeit publiziertes Pamphlet für die „Entkriminalisierung der Pädosexualität“ sei von ihm „nicht autorisiert“ gewesen.

Jetzt schwingt Volker Beck wieder das große Wort. So wie immer noch der grüne Ewig-Abgeordnete Christian Ströbele, heute unter anderem dienstältestes Mitglied im Geheimdienst-Kontrollausschuß, damals Architekt der ersten rot-grünen Koalition von AL und SPD in den Jahren 1989 bis 1990.

Der Schoß ist fruchtbar noch

Auch in den Regierungsjahren war das Kinderschänder-Netzwerk in der „Alternativen Liste“ offenbar aktiv. Die Grünen können nicht mal ausschließen, daß sogar in Parteiräumlichkeiten Kinder mißbraucht wurden. Aber natürlich, die feinen Herren haben von alledem ja nichts gewußt und mitgekriegt, und selbst wenn, waren sie doch immer schon im Widerstand. Kennt man von irgendwoher.

Angesichts der sich häufenden Skandale und Enthüllungen können die Grünen nicht mehr mit der Masche davonkommen, alles zu Einzelfällen aus einer längst überwundenen Vergangenheit zu erklären. Pädophilen-Sympathie ist im politischen Erbgut der Grünen verankert, wie das Dogma von der Politisierung der Sexualität und der Sexualisierung der Politik zum Glaubensbekenntnis ihrer Achtundsechziger-Altvorderen gehört.

Der organisierte Kindesmißbrauch durch Genderpropaganda und Frühsexualisierung in Schulen und Kindergärten atmet denselben Geist. Daß die Grünen inzwischen Zugriff auf staatliche Machtmittel haben, der ihnen politische Exzesse im großen Stil erlaubt, macht die Sache nur noch schlimmer. Kein Grünen-Funktionär hat dafür bisher Reue gezeigt oder gar Umkehr und Besserung gelobt. Auch wenn’s unappetitlich ist: Man muß es ihnen wieder und wieder vorhalten. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

Pädophilen-Sympathie ist im politischen Erbgut der Grünen verankert Foto: picture alliance/dpa

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