Grüne Vergangenheit

Werner Vogel und der grüne Asyl- und Pädophilen-Lobbyismus

Wer sich mit den Grünen beschäftigt, stößt allenthalben auf Unappetitliches. Sollte einer geglaubt haben, mit dem Bericht des Politikwissenschaftlers Franz Walter über „Die Grünen und die Pädosexualität“ wären die pädophilen Verirrungen der Grünen „aufgearbeitet“, hat er sich gleich zweimal geirrt: Abwegige Sexualpolitik betreiben die Grünen bis heute, und im Walter-Bericht steht auch längst nicht alles drin, was die Grünen sich in den Achtzigern an ekelhaften bis kriminellen Aktivitäten auf diesem Gebiet geleistet haben.

Einer, der nach Recherchen des FAZ-Journalisten Christian Füller nur am Rande und noch dazu falsch geschrieben vorkommt, war der einstige Star-Grüne und Beinahe-Alterspräsident des 1983 gewählten Bundestags Werner Vogel. Füller beschreibt ihn als Schutzpatron und Lobbyisten der „Stadtindianer“-Kommune, die Anfang der Achtziger ihre radikal-pädosexuellen Forderungen in die grünen Parteiprogramme diktierte, und einer grün-alternativen Kommune in Kamp-Lintfort, in der Vogel und das damalige Landesvorstandsmitglied der NRW-Grünen Hermann Meer recht ungeniert ihren eigenen pädophilen Neigungen nachgingen.

Zeugen wurden ignoriert

Werner Vogels Bürowohnung in Mettmann, die Indianerkommune und die Kommune in Kamp-Lintfort seien quasi „das pädosexuelle Bermudadreieck der Grünen“ gewesen, mit den Kommunen als „ideologische Zentren für die Forderung nach straffreiem Sex mit Kindern“. Zeugen, die sexuelle Übergriffe Vogels als Kinder selbst erlebt hatten, seien vom parteiamtlichen Aufarbeiter Franz Walter schlicht ignoriert worden.

Mit totalitären Ideologien kannte Vogel sich auch sonst aus: Im Nationalsozialismus war der pädophile „agile Opi“ SA-Sturmführer gewesen. Erst die mediale Skandalisierung dieser Vergangenheit bewegte die Grünen, ihren 1983 in den Bundestag gewählten Star davon abzuhalten, als Alterspräsident die Eröffnungsrede zu halten. Darauf hatte er sich eigentlich schon gefreut und ausgerechnet die Kommunistin Clara Zetkin, die 1932 den letzten freigewählten Reichstag mit dem Traum von der deutschen Sowjetrepublik und der Weltrevolution eröffnet hatte, als Vorbild genannt.

Über seine pädophilen Umtriebe kein Wort, als man ihn zum Rückzug aus dem Bundestag drängte, man wollte es sich bei den Grünen ja nicht mit den „Stadtindianern“ verderben. Mit denen kungelte Vogel auch nach dem Mandatsverzicht noch weiter, organisierte Treffen und Parteiveranstaltungen, bei denen die Pädophilen ihre Forderungen vorbringen und durchdrücken konnten.

Heute heißt es „Gender“ oder „Akzeptanz sexueller Vielfalt“

Und eigentlich war ja auch seine braune Vergangenheit gar nicht so schlimm, die hatte er ja mit seinem „Engagement für Asylbewerber und Ausreißerkinder“ wiedergutgemacht und sich „geläutert“. Kurz vor der Bundestagswahl 1983 feierte die Zeit Vogel in einem euphorischen Porträt, lobte, daß der frühere Leitende Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Innenministerium sein Wissen als Spezialist für Ausländerrecht „heute Ghanaern, Indern oder Palästinensern bei ihren Asylverfahren zugute kommen“ lasse und sich im Bundestag „für ein humaneres Asylrecht“ einsetzen wolle, „wir“ hätten ja „auch den sogenannten Wirtschaftsasylanten gegenüber eine moralische Verpflichtung“.

Soll man sich da noch wundern, daß die Aufarbeitung der pädophilen Frühzeit bei den Grünen so locker und nonchalant abgehakt wurde und ihr vergessener Alt-Star Werner Vogel darin so auffällig verschont wird? Seine spezielle Kombination von Asyl- und Frühsexualisierungslobbyismus gehört halt doch bis heute zur politischen DNS der Grünen. Nur daß beim organisierten politischen Kindesmißbrauch inzwischen „Gender“ oder „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ draufsteht, während in der Asyl- und Einwanderungsideologie längst alle Hemmungen gefallen sind.

Sogenannte „Stadtindianer“ stören einen Parteitag der Grünen 1980 in Dortmund Foto: picture-alliance/Sven Simon/dpa

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