Klaus-Rüdiger Mai Die Zukunft gestalten wir!

 

Der Wert des Menschen

Kaiser Konstantin, der erste Herrscher, der sich zum christlichen Glauben bekannte, gestattete im Jahr 313 die Religionsfreiheit für das gesamte Römische Reich und erklärte schon 321 den Sonntag, der für die Heiden der „verehrungswürdige Tag der Sonne“ war, zum allgemeinen Ruhetag. Seither haben nichtchristliche Weltanschauungen vor allem durch die Abschaffung des Sonntags versucht, ihr neues Weltbild zu etablieren. Diesen Versuch unternahm die Französische Revolution, aber ebenso auch das kommunistische Rußland. Sie alle scheiterten bereits nach kurzer Zeit, und man kehrte zurück zur christlich-abendländischen Tradition mit dem Sonntag als dem Tag, an dem Gott bei der Erschaffung der Welt ruhte.

Auch der Versuch der rot-roten Berliner Regierung, „ein modernes Gesetz zu schaffen, das den veränderten Lebensbedingungen angepaßt ist“ (Klaus Wowereit, SPD), ist jetzt vor dem Bundesverfassungsgericht gescheitert. Es war das bundesweit liberalste Ladenschlußgesetz, das letztendlich von der falschen Annahme ausging, man könnte den Konsum und das Profitstreben zum Lebenssinn erklären. Am Sonntag zeigt sich nämlich, was der Wert des Menschen ist und was er als seinen Lebensinhalt betrachtet. Für den gläubigen Menschen ist dies die Begegnung mit Gott und den Menschen, die ihm am Herzen liegen.

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