Deutsche Gotteskrieger

Zwischen olympischem Frieden und kaukasischem Krieg drohte eine Meldung fast unterzugehen: Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Zierke, verriet in einem Interview, daß sich mehr als fünfzig Deutsche gerade in den Trainingslagern diverser islamischer Terrorgruppen befinden und einige von dieser Art des Bildungsurlaubs auch wieder in die Heimat zurückkehrten. Die eifernden Jünger Mohammeds, da ist sich das BKA sicher, haben längst beschlossen, auch in Deutschland Anschläge zu begehen. Der staunenden Öffentlichkeit wurde bereits vor einem Jahr bei der Verhaftung der „Sauerland-Gruppe“ klargemacht, daß anders als im Vorfeld der Terroranschläge vom 11. September 2001 Deutschland nicht nur Vorbereitungs- und Ruheraum, sondern Aktionsfeld ist. Unter den Verdächtigen sind wiederum auch autochthone Deutsche, die unter dem Einfluß Zugewanderter zu strammen „Gotteskriegern“ wurden. Wenn Bürger (ob mit oder ohne Einwanderungshintergrund) dieses Staates nicht bloß dessen verfassungsmäßige Grundlagen ablehnen, sondern auch gewalttätig dagegen vorgehen wollen, ist das für unsere innere Sicherheit eine primäre Herausforderung, die offenbar weiterer Anstrengungen zur Gefahrenabwehr bedarf und deshalb auch eine größere Beachtung in den Medien verdient.

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