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Unanfechtbar abgelehnte Asylanträge: „Der ist im Kopf kaputt“: Afghane mit Messer ist vielfach polizeibekannt

Unanfechtbar abgelehnte Asylanträge: „Der ist im Kopf kaputt“: Afghane mit Messer ist vielfach polizeibekannt

Unanfechtbar abgelehnte Asylanträge: „Der ist im Kopf kaputt“: Afghane mit Messer ist vielfach polizeibekannt

Bahnhof Ruhpolding: Afghane versucht, Passanten zu erstechen und jagt sie. Foto: Privat
Bahnhof Ruhpolding: Afghane versucht, Passanten zu erstechen und jagt sie. Foto: Privat
Bahnhof Ruhpolding: Afghane versucht, Passanten in den Rücken zu stechen. Foto: Privat
Unanfechtbar abgelehnte Asylanträge
 

„Der ist im Kopf kaputt“: Afghane mit Messer ist vielfach polizeibekannt

Ein Afghane versetzt Ruhpolding mit einem Messer in Angst. Schulkinder fliehen, drei verletzen sich, ein Schaffner steht unter Schock. Der Migrant ist längst bekannt – seine Asylanträge sind abgelehnt, bleiben darf er trotzdem.
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RUHPOLDING. Ein 28jähriger Afghane hat am Bahnhof Ruhpolding einen Polizeieinsatz ausgelöst, nachdem er Schulkinder und einen Zugbegleiter mit einem Messer bedroht haben soll. Drei Kinder verletzten sich auf der Flucht. Mehrere Schüler retteten sich demnach in einen Kiosk und ein Café nahe dem Bahnhof (die JF berichtete).

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen. Vor der Attacke auf dem Bahnsteig soll der Afghane bereits in einem Regionalzug aufgefallen sein. Dort bedrohte er einen Schaffner mit einem Messer, nachdem dieser ihn kontrolliert hatte.

Der Bahnmitarbeiter blieb körperlich unverletzt, sei aber schwer geschockt und krankgeschrieben. Am Bahnhof habe der Mann anschließend mit dem Messer herumgefuchtelt und Menschen verfolgt. Eine Kioskbesitzerin berichtete, ihr Mann habe sich einen Prügel gegriffen und sich dem Angreifer in den Weg gestellt. Auf einem im Internet kursierenden Video sei zu sehen, wie der Täter mit der Klinge nur knapp an ihm vorbeifahre.

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Bundespolizei kennt den Afghanen bereits

Der Mann ist den Behörden offenbar nicht unbekannt. Bei der Bundespolizei gibt es laut „Welt“ bereits eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn, nachdem er eine Schaffnerin geschubst haben soll. Außerdem werde in einem weiteren Fall ermittelt, in dem sich der Afghane mit einem Landsmann im Zug geprügelt haben soll. Die bisher aufgelaufenen Vorwürfe lauten demnach auf Bedrohung, Körperverletzung und Leistungserschleichung.

Auch in seiner Unterkunft im früheren Gasthof „Fritz am Sand“ ist der Mann berüchtigt. Ein Bewohner, der ihn Reza nennt, sagte der „Welt“: „Der ist im Kopf kaputt.“ Der Afghane rauche ständig Marihuana und sei dann ungenießbar. Er habe ihn Sätze sagen hören wie: „Ich ficke Deutschland. Ich ficke Ruhpolding.“ Auch die Polizei habe er beschimpft.

Der Mitbewohner berichtete zudem von Schulden, unbezahlten Strafen, Angriffen auf andere Bewohner und verwüstetem Eigentum. Einige dieser Angaben ließen sich laut „Welt“ nicht unabhängig überprüfen. Bestätigt ist demnach jedoch, dass der Afghane am Bahnhof Traunstein Hausverbot hat.

Unterbringung in geschlossener Psychiatrie

In Untersuchungshaft kam der mutmaßliche Täter nicht. Das Amtsgericht Traunstein erließ stattdessen einen Unterbringungsbefehl für eine geschlossene forensische Klinik. Grundlage ist Paragraf 126a der Strafprozessordnung. Nach Angaben der Bundespolizei sei derzeit davon auszugehen, dass der Mann schwer psychisch beeinträchtigt sei und im Zustand verminderter Schuldfähigkeit gehandelt habe.

Der Afghane kam nach Angaben der Bundespolizei 2023 nach Deutschland. Er stellte demnach mehrere Asylanträge, die alle abgelehnt wurden. Dennoch verfügt er über eine Aufenthaltserlaubnis bis Anfang 2027. (rsz/rr)

Bahnhof Ruhpolding: Afghane versucht, Passanten in den Rücken zu stechen. Foto: Privat
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