HALLE (SAALE). Physik-Nobelpreisträger John Clauser hat dem IPCC vorgeworfen, gefälschte Berichte veröffentlicht zu haben. „Praktisch alle Zahlen sind Betrug“, sagte der Amerikaner auf der 17. Internationalen Klima- und Energiekonferenz am Samstag. „Es ist offensichtlich, dass es politisch motivierte Akteure sind, die dahinter stecken.“

Konkret ging es um die Messungen der Terra- und Aqua-Satelliten beim Argo-Programm, mit denen das IPCC eine Klimakrise begründet. Die Messungen haben laut Clauser nicht beachtet, wie etwa die Sonne auf das Meer fällt. Dafür seien die Satelliten nicht präzise genug. „Wenn man das nicht berücksichtigt, kann man nicht zu korrekten Zahlen kommen.“
Erfundene Zahlen im IPCC-Bericht
Die fehlenden Messungen wurden erkannt und „die Definitionen einfach an die neuen Daten angepasst“. Zudem würde der Betrag des Energieungleichgewichts der Erde (EEI) „einfach aus dem Hut gezaubert“. Dahinter „steckt eine ganze Reihe von Organisatoren, etwa Nasa oder Noaa“.
Durch diese „Datenmanipulation“ breche die gesamte Beweiskette des IPCC zusammen, mit der eigentlich der Klimawandel und eine daraus resultierende Krise begründet werde.
Programm wurde „total vermasselt“
Für Clauser ist diese Forschung ein Desaster gewesen. „Da sie es nicht wirklich beweisen konnten, gibt es zwei große Mängel, die ich hervorgehoben habe“, sagte der Nobelpreisträger der JUNGEN FREIHEIT. „Das Argo- und HVT-Programm sowie das Terra- und Aqua-Satellitenprogramm waren einfach stark fehlerhaft, total vermasselt, wenn man so will.“ Die Analyse „hat überhaupt nicht funktioniert“.
Das gesamte Programm sei ein kläglicher Misserfolg. „Und es war im Grunde hauptsächlich schlechte Wissenschaft. Leute, die nicht wussten, wie man gute Wissenschaft macht.“ (mas)





