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Mecklenburg-Vorpommern: 90 Prozent der gesuchten Gewaltverbrecher sind Ausländer

Mecklenburg-Vorpommern: 90 Prozent der gesuchten Gewaltverbrecher sind Ausländer

Mecklenburg-Vorpommern: 90 Prozent der gesuchten Gewaltverbrecher sind Ausländer

Ein Polizist tastet am 22.10.2024 bei einer Schwerpunktkontrolle im alten botanischen Garten in München (Bayern) eine Person ab die offensichtlich Ausländer ist, die sich in dem Park aufgehalten hat. Nach dem Tod eines Mannes wurde die Polizeipräsenz im alten botanischen Garten verstärkt.
Ein Polizist tastet am 22.10.2024 bei einer Schwerpunktkontrolle im alten botanischen Garten in München (Bayern) eine Person ab die offensichtlich Ausländer ist, die sich in dem Park aufgehalten hat. Nach dem Tod eines Mannes wurde die Polizeipräsenz im alten botanischen Garten verstärkt.
Polizeikontrolle (Symbolbild): Mit Haftbefehl gesucht werden fast nur Ausländer. Foto: picture alliance / dpa | Matthias Balk
Mecklenburg-Vorpommern
 

90 Prozent der gesuchten Gewaltverbrecher sind Ausländer

Schockierende Zahlen aus dem Nordosten: Mehr als 1.000 mit Haftbefehl gesuchte Personen sind noch immer auf freiem Fuß – die meisten davon sind keine Deutschen. Besonders bei Gewaltstraftaten sind Ausländer krass überrepräsentiert.
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SCHWERIN. Mehr als 75 Prozent der in Mecklenburg-Vorpommern mit einem Haftbefehl gesuchten Personen sind Ausländer. Insgesamt geht es um 1.497 Fälle, bei denen 1.134 Personen keinen deutschen Pass haben, wie die rot-rote Landesregierung nun auf Anfrage der AfD mitteilte. Die größte Gruppe stellen Polen (364), Georgier (107), Rumänen (75), Ukrainer (68) und Tunesier (58). Rund 100 Ausländer werden mit zwei Haftbefehlen gesucht, 29 Nichtdeutsche mit drei Haftbefehlen und sechs mit mehr als drei.

Offene Haftbefehle in Mecklenburg-Vorpommern nach Nationalität. Grafik: JF

Noch deutlicher fällt das Bild aus, wenn nur die Gewaltstraftaten berücksichtigt werden. Hier liegt der Ausländeranteil bei den mit Haftbefehl Gesuchten bei annähernd 90 Prozent. Von 83 betroffenen Personen haben 74 keine deutsche Staatsbürgerschaft. Die größten Gruppen stellen hierbei Tunesier (neun), Polen (acht) sowie Marokkaner und Russen (jeweils fünf).

Lohnt sich Verbrechen für Ausländer mehr?

Die AfD, die die Zahlen erfragt hatte, zeigte sich alarmiert. „Ausländische Kriminelle tragen erheblich zur Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern bei“, sagte der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Nikolaus Kramer. „Höhere Gewaltbereitschaft, Geringschätzung von Recht und Gesetz, ja teilweise Verachtung der deutschen Gesellschaft spielen hier eine Rolle.“

Laut dem Politiker hätten Ausländer die Möglichkeit, sich in ihre Herkunftsstaaten abzusetzen oder „in hierzulande bestehende Parallelgesellschaften ihrer Nationalität“ unterzutauchen. „Verbrechen lohnt sich da schon eher“, kritisierte der AfD-Mann. (ho)

Polizeikontrolle (Symbolbild): Mit Haftbefehl gesucht werden fast nur Ausländer. Foto: picture alliance / dpa | Matthias Balk
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