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Erfolgreicher Influencer „Ex-Muslim“: Islamkritiker Arabpour: Im Visier der Islamisten

Erfolgreicher Influencer „Ex-Muslim“: Islamkritiker Arabpour: Im Visier der Islamisten

Erfolgreicher Influencer „Ex-Muslim“: Islamkritiker Arabpour: Im Visier der Islamisten

Islamkritiker „Ex-Muslim“ Amir Arabpour bei X und Islamisten in Hamburg 2024
Islamkritiker „Ex-Muslim“ Amir Arabpour bei X und Islamisten in Hamburg 2024
X-Profil Arabpours, Islamistendemo in Hamburg: Christ und Islamkritiker, Fotos: X & Imago / Breuel
Erfolgreicher Influencer „Ex-Muslim“
 

Islamkritiker Arabpour: Im Visier der Islamisten

Islamkritiker leben gefährlich. Das zeigt einmal mehr der Fall des erfolgreichen Influencers Amir Arabpour, der auf TikTok als „Ex-Muslim“ populär ist. Sogar ein Mordkomplott hat er schon überlebt.
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Wer die Aufmerksamkeit der Generation-TikTok gewinnen – und vor allem halten – will, der muß laut, aggressiv und maximal provokant sein. Das ist zumindest der Eindruck, den man gewinnt, schaut man sich an, wer auf dem derzeit wohl beliebtesten Soial-Media-Portal bei den 14- bis 25jährigen die meisten Klicks generiert. Nach diesen, die Plattform prägenden „Regeln“, erreichen dort auch viele Islamkritiker ein großes Publikum.

Einer, der dieses Spiel des Gesehen- und Gehörtwerdens besonders erfolgreich beherrscht, ist Amir Arabpour. Auf TikTok nennt sich der im Iran geborene 40jährige schlicht „Ex-Muslim“. Ein Name, mit dem der ehemalige Youtuber schon viel über die inhaltliche Ausrichtung seines fast 52.000 Abonnenten starken Kanals erahnen läßt; auch wenn Kritiker ihm immer wieder vorwerfen, daß er der islamischen Religion nie wirklich angehört habe. Arabpour selbst sagt, er sei in einem säkularen Umfeld aufgewachsen, später Moslem geworden und anschließend zum Christentum konvertiert.

Islamkritiker Arabpour hat die passende Bibelstelle stets parat

Der christliche Glaube spielt auch in seinen Livestreams und Videos, mit denen er Aufrufe im fünf- bis sechsstelligen Bereich erreicht, eine entscheidende Rolle. „Jesus ist Gott“, wird der in Neuss lebende Ex-Muslim nicht müde zu betonen, und versteht diese Botschaft offenkundig auch als Hinweis in Richtung islamischer Aktivisten, die auf deutschen Straßen und in den weltweiten Sozialen Netzwerken predigen, es gäbe selbst in der Bibel keinen einzigen Vers, der darauf hindeute, daß es sich bei Christus um den allmächtigen Herrn handele. Arabpour hat in solchen Fällen die passenden Bibelstellen stets parat und feuert sie mit einem Elan heraus, als wolle er dem bekannten US-Prediger Billy Graham Konkurrenz machen, den seine Anhänger seinerzeit das „Maschinengewehr Gottes“ nannten.

Ebenso schnell zur Hand hat der engagierte Konvertit jedoch auch die passenden beziehungsweise unpassenden Suren aus dem Koran, wenn einer seiner theologischen Debattengegner mal wieder behauptet, Islam bedeute Frieden. Sein unbestreitbar umfassendes Wissen über die beiden großen Weltreligionen präsentiert er dabei mal höflicher, mal weniger höflich. In einem Livestream kann die Haltung des TikTokers gegenüber seinen Gesprächspartnern schon einmal schnell von sanftmütiger Gelassenheit zu fast schon höhnischer Genervtheit wechseln. Daß man sich damit nicht nur Freunde, sondern vor allem auch gefährliche Feinde macht, dürfte klar sein.

Leiche des Islamkritikers als Warnung an die „Ungläubigen“

So gab es in der Vergangenheit auch mindestens zwei Mordkomplotte gegen den Videomacher. Im April 2019 zerschlugen die Behörden in Nordrhein-Westfalen nach einer Telefon-Abhöraktion eine IS-Terrorzelle aus Tadschikistan, die Arabpour noch am selben Tag ermorden wollte. Nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde der Plan von einem Mentor des Islamischen Staates in Afghanistan initiiert, der die in NRW ansässigen Tadschiken gebeten habe, die Fotos von der Leiche des TikTokers nach vollendetem Attentat als Warnung an „Ungläubige“ ins Netz zu stellen. Bereits zuvor konnte die Polizei durch die Festnahme eines anderen Tadschiken einen weiteren Mordanschlag auf Amir Arabpour vereiteln. Gott sei Dank.

Aus der JF-Ausgabe 49/25

X-Profil Arabpours, Islamistendemo in Hamburg: Christ und Islamkritiker, Fotos: X & Imago / Breuel
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