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Demokratie leben!: 192 Millionen für linke NGOs – Weidel wirft Merz Wortbruch vor

Demokratie leben!: 192 Millionen für linke NGOs – Weidel wirft Merz Wortbruch vor

Demokratie leben!: 192 Millionen für linke NGOs – Weidel wirft Merz Wortbruch vor

Attestiert dem Kanzler Wortbruch bei NGOs: AfD-Chefin Alice Weidel. Foto: IMAGO / IPON
Attestiert dem Kanzler Wortbruch bei NGOs: AfD-Chefin Alice Weidel. Foto: IMAGO / IPON
Attestiert dem Kanzler Wortbruch: AfD-Chefin Alice Weidel. Foto: IMAGO / IPON
Demokratie leben!
 

192 Millionen für linke NGOs – Weidel wirft Merz Wortbruch vor

Unter Kanzler Merz stockt die Regierung die Mittel für das Programm „Demokratie leben!“ auf 192 Millionen Euro auf. AfD-Chefin Weidel sieht einen klaren Bruch mit früheren Versprechen.
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BERLIN. Die Bundesregierung hat die Mittel für linke NGOs erneut aufgestockt. Statt der bislang vorgesehenen 180 Millionen Euro sollen nun 192 Millionen Euro jährlich an Vereine und Organisationen fließen, die nach Darstellung der Kritiker vor allem im linken politischen Spektrum angesiedelt sind.

Die AfD reagierte mit scharfer Kritik. Parteichefin Alice Weidel erklärte: „Friedrich Merz versprach den Wählern Links ist vorbei – jetzt ist klar: Der Kanzler knickt erneut vor der SPD ein. Anstatt die einseitige Förderung politisch linksgerichteter NGOs zu beenden, wird ihr Etat sogar noch aufgestockt.“

Diese Strukturen seien weder unabhängig noch zivilgesellschaftlich, sondern hingen „am Tropf der Bundesregierung“ und griffen „systematisch in die politische Willensbildung ein“. Weidel erinnerte daran, daß die Union vor der Wahl noch Fragenkataloge zur Überprüfung der NGO-Machenschaften verschickt habe (JF berichtete). Unter Merz sei eine Aufklärung jedoch im Sande verlaufen.

Statt Neutralität und Pluralismus zu sichern, würden „mit Steuergeld kritische Meinungen diffamiert und ausgegrenzt“. Nur die AfD werde die „parteipolitische Instrumentalisierung von NGOs beenden“ und für eine freie demokratische Meinungsbildung sorgen.

Gersdorf kritisiert NGOs-Förderungen in der JF scharf

Bereits zuvor hatte Hubertus Gersdorf, Staats- und Medienrechtler an der Universität Leipzig und Ehemann der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf, im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT vor einer politischen Schieflage gewarnt. „Der Staat kann nicht ohne jede rechtliche Sicherung entscheiden, welche Nichtregierungsorganisationen Steuergelder erhalten. Denn sonst besteht die Gefahr, daß linke Regierungen linke politische Organisationen fördern und rechte rechte – und das gilt es zu verhindern.“

Legt bei linken NGOs noch Geld drauf: Kanzler Friedrich Merz (CDU). Foto: 192 Millionen für linke NGOs – Weidel wirft Merz Wortbruch vor
Legt bei linken NGOs noch Geld drauf: Kanzler Friedrich Merz (CDU). Foto: 192 Millionen für linke NGOs – Weidel wirft Merz Wortbruch vor

Gersdorf betonte: „In einer Demokratie muß sich der Meinungs- und Willensbildungsprozeß vom Volk zum Staat hin vollziehen. Greift der Staat über NGOs steuernd ein, kehrt er diesen Prozeß um.“ Das sei „kennzeichnend für Autokratien, um nicht zu sagen: für Diktaturen“. (rr)

Attestiert dem Kanzler Wortbruch: AfD-Chefin Alice Weidel. Foto: IMAGO / IPON
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