Gebißreparaturen

Wer einen Termin beim Arzt, sagen wir: einem Zahnarzt wahrnehmen muß und tagsüber voll berufstätig ist, hat ein Problem. Die gängigen Öffnungszeiten von Zahnarztpraxen wochentags zwischen 9 und 18 Uhr führen dazu, daß man sich als Arbeitnehmer meist mindestens ein, zwei Stunden von seinem Chef frei geben lassen muß; bei umfangreicheren Gebißreparaturarbeiten und angesichts immer längerer Wartezeiten (vor allem für Kassenpatienten) kann das inklusive Fahrtzeit mit Bus und/oder Bahn auch schon mal deutlich länger dauern. Da empfiehlt es sich, einen Zahnarzt seines Vertrauens in unmittelbarer Nähe zur Arbeitsstelle zu haben. Deswegen marschiert etwa die halbe Redaktionsmannschaft der JUNGEN FREIHEIT – teilweise samt Familienangehörigen – inzwischen auch zu der gleichen Zahnärztin, die ihre Praxis nur schlappe zwei Gehminuten vom Verlagssitz direkt am Hohenzollerndamm hat. Welcher JF-Mitarbeiter den Anfang machte und sich als erster bei ihr auf den Behandlungsstuhl setzte, ist heute nicht mehr feststellbar, zufrieden aber sind alle Kollegen, die sich ihre Beißerchen dort auf Vordermann bringen lassen. So zufrieden sogar, daß besagte Kollegen mittlerweile jene in der Redaktion gruppendynamisch zu missionieren suchen, die noch nicht zu besagter Zahnärztin gehen.

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